Kennenlernen ohne Reden? Das jedenfalls ist die Idee beim Slow Dating, das der Berliner Therapeut Johannes Lauterbach für diesen Samstag in Berlin geplant hat. Rund 20 Singles sollen sich im Gleisdreieckpark gegenübersitzen und eine Minute lang in die Augen schauen. „Man starrt den anderen Menschen aber auf keinen Fall an, es ist auch kein Wettgucken. Es ist ein vorsichtiges Anschauen“, sagte Lauterbach der „Berliner Zeitung“ (Freitag).
Die Augen seien das Fenster zur Seele und mitunter authentischer als die vielen Worte, die beim Speed Dating gewechselt würden. „Augen können nicht lügen, niemand muss sich da was ausdenken.“ Wer Gefallen an seinem Gegenüber gefunden habe, dürfe danach aber schon reden - und Nummern tauschen.
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