Wichtig für Autofahrer

Kennen Sie das „Wahnsinnsfahrt“-Gesetz? Wo es gilt, was es bedeutet!

Haben Sie schonmal von einem Gesetz gehört, das die sogenannte Wahnsinnsfahrt regelt? Es erfüllt eine wichtige Funktion – wir verraten, wo es gilt.

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Das Wahnsinnsfahrt-Gesetz soll dafür sorgen, dass Raser härter bestraft werden können.

Das Wahnsinnsfahrt-Gesetz soll dafür sorgen, dass Raser härter bestraft werden können.

© Silas Stein/imago

Die meisten Verkehrsteilnehmer verhalten sich rücksichtsvoll gegenüber anderen – doch immer wieder gibt es auch Menschen, die auf alle Regeln pfeifen. Das beste Beispiel: Temposünder, die im Auto einfach nicht den Fuß vom Gaspedal nehmen können! Immer wieder werden durch wildes Rasen andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht, es passieren gefährliche Unfälle, die nicht selten mit Todesfällen enden. Ein europäisches Land geht mit einem besonderen Gesetz dagegen vor – dem Wahnsinnsfahrt-Gesetz! Wo es gilt, was es bedeutet: Wir verraten es.

Mit dem neuen Wahnsinnsfahrt-Gesetz will die Regierung eines europäischen Landes härter gegen gefährliche Fahrer durchgreifen. Wer sich hinter das Steuer setzt und rücksichtslos Gas gibt, riskiert dort nicht nur hohe Strafen, sondern kann auch sein Auto verlieren – selbst wenn es nicht ihm gehört! Das Gesetz richtet sich gegen extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen und gefährliches Verhalten im Straßenverkehr – und macht Autofahrern klar: Wer eine Wahnsinnsfahrt wagt, muss mit harten Konsequenzen rechnen.

Was ist eine Wahnsinnsfahrt – und wo gilt das Gesetz überhaupt?

Das Wahnsinnsfahrt-Gesetz wurde in Dänemark eingeführt – und definiert klar, was als Wahnsinnsfahrt gilt. Eine solche liegt vor, wenn ein Fahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um mehr als 100 Prozent überschreitet oder über 200 Kilometer pro Stunde fährt. Zum Beispiel: Wer in einer 50-km/h-Zone mit 100 km/h erwischt wird, begeht eine sogenannte Wahnsinnsfahrt. Doch nicht nur die Geschwindigkeit spielt bei dem Gesetz aus Dänemark eine Rolle. Auch illegale Straßenrennen, Fahren unter Alkoholeinfluss oder Drogen sowie besonders riskante Manöver zählen zu den Vergehen, die unter das Wahnsinnsfahrt-Gesetz fallen.

Immer wieder kommt es überall zu schweren Unfällen mit Toten, weil Raser den Fuß nicht vom Gaspedal nehmen können. In Dänemark soll das Wahnsinnsfahrt-Gesetz Autofahrer bremsen.

Immer wieder kommt es überall zu schweren Unfällen mit Toten, weil Raser den Fuß nicht vom Gaspedal nehmen können. In Dänemark soll das Wahnsinnsfahrt-Gesetz Autofahrer bremsen.

© Justin Brosch/imago

Wahnsinnsfahrt-Gesetz: Diese Strafen sind möglich

Das Besondere am Wahnsinnsfahrt-Gesetz ist dabei die Härte der Strafen. Denn: Wer eine Wahnsinnsfahrt begeht und erwischt wird, kann sogar sein Auto verlieren! Der Wagen kann laut Gesetz beschlagnahmt und von den Behörden versteigert werden. Und das sogar, wenn dem Fahrer das Auto gar nicht gehört! Leihwagen, Firmenfahrzeuge oder sogar Autos von Freunden und Familienmitgliedern sind nicht sicher vor dem Gesetz. Der Erlös der Versteigerungen geht an den Staat.  Darüber hinaus vereinfacht das Gesetz auch härtere Gefängnisstrafen für Raser, die etwa Unfälle verursachen, bei denen andere Verkehrsteilnehmer zu Tode kommen. Aber auch das Verhängen von Geldstrafen und langjährigen Fahrverboten wird dadurch erleichtert.

Wahnsinnsfahrt-Gesetz: Deshalb wurde es in Dänemark eingeführt

Hintergrund für die Einführung des Wahnsinnsfahrt-Gesetzes war übrigens die steigende Zahl schwerer Verkehrsunfälle, die durch extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen und riskantes Fahrverhalten in Dänemark verursacht wurden. Unschuldige Menschen verloren ihr Leben oder wurden schwer verletzt, weil Raser das Tempolimit missachtet hatten. Mit dem neuen Gesetz hofft die Regierung, solche Tragödien künftig zu verhindern. Das Wahnsinnsfahrt-Gesetz richtet sich besonders gegen Fahrer, die sich wiederholt im Straßenverkehr danebenbenehmen. ■

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