Auslöser des Streites war im März ein Schreiben der örtlichen Feuerwehr an den Bezirk. Darin wurde anhand eines Messprotokolls der Hydranten in Turmnähe bemängelt, dass diese im Ernstfall „nicht die notwendige Löschwassermenge bereitstellen“ könnten. Die Bauaufsicht des Bezirkes forderte daraufhin ein einem amtlichen Brief Große zu einer Anhörung auf. Es wurde sogar mit der Schließung der Gaststätte und des Müggelturmes gedroht, falls der Eigner dem nicht nachkäme.
Betreiber sprach von "Behördenwillkür"
Große wertete dies als „Behördenwillkür“. Würde es ein Brandschutzproblem geben, hätte er 2018 nicht den von ihm sanierten Müggelturm wiedereröffnen dürfen, sagte er damals (KURIER berichtete).
Jetzt teilte der Bezirk mit, dass es bereits am 8. August zu der geforderten Anhörung kam. Große, Anwälte, die Feuerwehr und die Bauaufsicht saßen an einem Tisch. Bei der Klärung kam heraus, dass den Beteiligten des Verfahrens unterschiedliche Planungsunterlagen vorlagen. Im Ergebnis stellte Bauaufsichtsamt-Chef Hendrik Keßlau fest: Das von Große vorgelegte Baukonzept ist mangelfrei. „Es gewährleistet die Sicherheit des Objektes.“
Turm-Betreiber Große zeigt sich erleichtert: „Ich habe von Anfang an auf meine gültige Baugenehmigung verwiesen. Als logische Folge aus der Überprüfung aller relevanten Unterlagen hat sich nun herausgestellt, dass die Genehmigung mit vollem Recht erteilt wurde.. “ Er sagte dem Bezirk zu, nun sogar die freiwillige Installation eines zusätzlichen Löschwassertankes am Turm zu prüfen.
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