Grund für die Aufregung vor 9000 Fans in der Schmelinghalle war ein vermeintlicher, nicht gegebener Foulpfiff an Nenadic dreißig Sekunden vorm Ende. 30:30 Stand es da. Und weil Nenadic eben keinen Foulpfiff bekam, und die Löwen im letzten Angriff widerholt an Heinevetter scheiterten, blieb’s auch dabei.
Von Beginn an war es ein echtes Spitzenspiel. Angeführt von Abwehrchef Jakov Gojun standen die Füchse in der Defensive sicher. Kamen die Löwen doch mal durch, hatte ein überragender Heinevetter seine Kiste vernagelt. Und: Den Füchsen gelang anfangs nahezu jeder Angriff. Allen voran Kent Robin Tönnesen (am Ende 8 Tore).
In der zweiten Hälfte kamen die Löwen besser ins Spiel, profitierten auch von der Roten Karte gegen Füchse-Kreisläufer Kresimir Kozina (40.), der in Abwehr und Anfgriff fehlte. So wurde das Spiel immer mehr zum Krimi. Die Hochspannung entlud sich direkt nach dem Spiel. Zum Glück kühlten sich die Gemüter schneller runter, als sie sich erhitzt hatten.
J. Lo
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