Auf der Suche nach dem Killer durchkämmten Beamte einer Einsatzhundertschaft am Mittwoch unter anderem den Landschaftspark Wuhletal. Auch ein Hubschrauber und Leichenspürhunde wurden eingesetzt. Nach mehreren Stunden gaben die Suchtrupps auf. Sie fanden nichts.
Mario Etzrodt hatte ein halbes Jahr bei Janine N. gewohnt
Die Mordkommission schließt nicht aus, dass sich der 48-jährige Mario Etzrodt umbrachte, nachdem er Janine N. getötet hatte. Konkrete Hinweise auf einen geplanten Suizid, etwa einen Abschiedsbrief, hat die Polizei jedoch nicht.
Am 26. April war in einem Einfamilienhaus am Münsterberger Weg die Leiche der 45-jährigen BVG-Angestellten Janine N. entdeckt worden. Die Frau war am Tag zuvor erdrosselt worden – wahrscheinlich von dem 1,80 Meter großen und sehr sportlichen 100-Kilo-Mann, wie die Polizei vermutet.
Mario Etzrodt hatte ein halbes Jahr bei Janine N. gewohnt. Beide, von Beruf U-Bahn-Fahrer, hatten sich bei der BVG kennengelernt. Am 25. April hatte er einen Krankenschein bei der Arbeitsstelle abgegeben.
Nachbarn berichten, dass er in seiner BVG-Uniform nach Hause kam, sich umzog und dann mit dem Hund spielte. Dann verschwand er. Die Tochter fand tags darauf die Leiche ihrer Mutter.
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