Deutschlands Eis-Prinzessin feiert. Am 3. Dezember wird Katarina Witt 50 - und hat sich ihre klare Kante bewahrt. Die Berlinerin ist weit gereist und hat klare Meinungen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen. Unter anderem zu Pegida. Auf die Frage zu einem ihrer vielen Geburtstagsinterviews, wie sie die Pegida-Demonstrationen und die vielen Vorbehalte gegenüber Flüchtlingen, empfinden würde, sagte sie deutlich: „Für Verunglimpfungen von Politikern und Gewalt gegen Flüchtlinge habe ich kein Verständnis. Es hätte nie so weit kommen dürfen. Für so etwas darf es keine Toleranz in unserem Land geben, da muss der Staat Rechtsstaatlichkeit durchsetzen. Hass-Postings haben auch nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. Auch gehört nun große Besonnenheit dazu, die grausamen Terroranschläge von Paris und die Flüchtlingssituation nicht miteinander auf falsche Weise zu verbinden.“
Für die Flüchtlinge selbst hat Witt Verständnis. „Wie groß muss die Not sein, dass man alles zurücklässt, alle Bindungen, um mit Nichts neu anzufangen?“ Laut Katarina habe das letzte halbe Jahr Deutschland vor eine „epochale Herausforderung“ gestellt. „“Wir müssen diesen leidgeplagten Menschen die Chance der Integration geben.“
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