Das Banner des Vereins "PBBC".
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Marc Llop, Vorsitzender des "Penya Barcelonista Berlin Culé" (PBBC), Raul Gil und Ricard Camps (beide Vorstandsmitglieder im Verein). (v.l.n.r.)
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Guillermo Cruz bereitet während der Live-Übertragung des Finales im Copa del Rey beim FC-Barcelona-Fanclub "PBBC" in Berlin in einer Pfanne Paella zu.
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1:0 für die Katalanen, da jubelt der Barca-Fan.
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„Wir sind der älteste Barça-Fanclub in Deutschland“, sagt Marc Llop, (38), Vorsitzender des Vereins stolz. Zwei deutsche Fans gründeten 1997 die Penya (Fanclub), die Aktivitäten schliefen jedoch nach ein paar Jahren ein. Gemeinsam mit zwei Freunden übernahm Llop 2003 den Verein und lädt seitdem zu Übertragungen der Spiele des FC Barcelona ein.
Am Samstag treten im Olympiastadion Juventus Turin und der FC Barcelona zum Finale der Champions League an - eine große Aufgabe auch für die Berliner Fanvertretung. Bereits am Freitag erwartet die PBBC Gäste von Barça-Fanclubs aus aller Welt zum gemeinsamen Essen, auch Vorstandsmitglieder vom FC Barcelona wollen kommen.
Für die Übertragung des Finales haben Llop und seine Freunde an ihrem Vereinssitz Platz für 700 Zuschauer geschaffen. „Ich habe zwar ein Ticket für das Finale, werde aber aus Loyalität mit dem Fanclub gucken“, sagt Llop. Auch die Bar Raval des bekennenden Barça-Fans und Schauspielers Daniel Brühl zeigt das Endspiel auf einer Leinwand. Der in Barcelona geborene Brühl werde jedoch selbst wohl nicht dabei sein, teilte seine Bar mit.
Nicht alle Barcelona-Unterstützer in Berlin kommen aus der katalanischen Hauptstadt. „Wir haben Katalanen, Spanier, Deutsche, Südamerikaner, Araber, Brasilianer, Türken und ein paar verrückte Polen“, zählt Llop die Zusammensetzung der Vereinsmitglieder auf. Wichtiger als die Mitgliedschaft in der PBBC ist für ihn die Möglichkeit, gemeinsam mit Freunden die Spiele gucken zu können. „Barça-Fan zu sein bedeutet für mich ein Stück Katalonien in Berlin“, sagt der 38-Jährige.
Während die Juventus-Anhänger nach den Trikotfarben die „Bianconeri“ (Weißschwarzen) genannt werden, haben Barça-Fans eine ausgefallenere Bezeichnung - Culés (Hintern). „Im alten Stadion von Barcelona waren die Tribünen direkt an die Straße gebaut“, erklärt Llop. „Die Menschen, die vorbeigingen, sahen nur die Hinterteile der Fans und nannte sie so „Culés““. Ob ihn das stört? „Nein, das ist halt so, Berliner werden „Bouletten“ genannt, und wir sind die Culés“. Dan von Medem/dpa
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