Dass es gegen den großen Rivalen keine Motivationsprobleme geben wird, war vorher schon klar. Aber die 13983 Fans durften sich schon die Augen reiben, mit viel Power und Zielstrebigkeit die Eisbären gegen den Meister zu Werke gingen. Vom ersten Bully an war dem EHC der unbedingte Wille anzumerken, die Siegesserie der Kurpfälzer nach zuletzt zehn Siegen in Serie zu beenden.
In der 10. Minute setzte dann Frank Hördler mit einem Kracher von der Blauen Linie für das erste Achtungszeichen an diesem turbulenten Abend. Gleich nach der ersten Pause gab es den einzigen Dämpfer. Jan-Mikael Järvinen glich im Powerplay aus (22.).
Doch die Bären ließen nicht beeindrucken. EHC-Topscorer Marcel Noebels brachte seine Mannschaft in der 26. Minute erneut in Führung (Powerplay). Acht Minuten später erhöhte Youngster Sebastian Streu mit seinem zweiten DEL-Treffer auf 3:1 und ließ sich dafür gebührend feiern.
Zur Krönung des Tages ließ im Schlussdrittel erst Noebels mit einer Slalomeinlage Denis Reul ganz alt aussehen (53.). Und nur eine Minute später sorgte Landon Ferraro vor den Augen seines Vaters und NHL-Legende Ray Ferraro für den Endstand.
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