Garmisch-Partenkirchen - Als Top-Favorit Didier Cuche bei der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen endlich im Ziel war, ballte Erik Guay die Hände zur Faust und schrie seine Freude hinaus: Weltmeister in der Abfahrt, der alpinen Königsdisziplin. Zuvor hatte der Kanadier alle Glückwünsche abgelehnt, trotz seines famosen Streckenrekords, mit dem er die "Kandahar" bezwungen hatte. "Ich habe mein Geld auf Didier Cuche gesetzt", versicherte der "Canadian Cowboy" - und es dauerte eine Weile, ehe er begriff, dass er sich verzockt hatte. Guay fuhr mit der Nummer 10, der Schweizer mit der 18. "Das ist das beste Gefühl der Welt", jubelte der 29-Jährige nach einer für ihn schier endlosen Wartezeit.Cuche erreichte mit immerhin schon 0,32 Sekunden Rückstand Rang zwei, der Südtiroler Christof Innerhofer holte Bronze.BU: Die Kandahar und Erik Guay - das passt. 2007 holte der Kanadier hier seinen ersten Abfahrtssieg.
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