LICHTENBERG - Kaffee-König Günther Herz (Foto) läßt nicht locker: Jetzt soll er bereits den zweiten Versuch unternommen haben, die Trabrennbahn Karlshorst zu kaufen. >Bereits im April hatte der Milliardär (Tchibo, Eduscho) sein Kaufinteresse bekundet. Doch die Trabergestüte und Trabrennbahn Gesellschaft Berlin-Karlshorst meldete "Eigenbedarf" an. Sie ist eine Tochter der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG), der die 60 Hektar große Immobilie gehört. Die TLG wiederum verpachtet das Areal an den "Rennverein Trabrennpark Karlshorst" (RTK). Axel Eidner, Geschäftsführer Trabergestüte und Trabrennbahn Gesellschaft: "Wir wollen das Gelände lukrativer nutzen. Der Trabrennsport darf aber nicht beeinträchtigt werden." So könnte im Tribünenbereich ein Freizeitpark samt Fitneßcenter entstehen, neben den Wohnhäusern auf dem Gelände Senioren "betreut wohnen". "Denkbar ist auch, einzelne Grundstücke an finanzkräftige Pferdefreunde zu verkaufen." Welcher Pächter künftig die Rennbahn nutzt, ist unklar - der RTK droht die Pleite. Unter anderem sollen 350000 Mark Straßenreinigungsgebühren ausstehen (KURIER berichtete). RTK-Vorsitzender Heinz Otto Stemper: "Kein Kommentar." hx
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