Kacar füllt Hertha die Kasse Perfekt! HSV zahlt den Blau-Weißen geforderte Summe

5,5 Mio. Euro Ablöse plus 2 Mio. Nachschlag

Renè Miller
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Berlin - Geduld zahlt sich aus! Wochenlang hat Zweitligist Hertha BSC bei Anfragen für Gojko Kacar ganz cool gepokert. Manager Michael Preetz hatte auf eine Ablösesumme von 7,5 Millionen Euro gepocht. Und jetzt schlägt der HSV zu. Kacar wechselt für 5,5 Millionen Euro nach Hamburg, spült bei Erreichen des Europacups und beim Weiterverkauf jeweils noch eine Million Euro in die Hertha-Kasse.Insgesamt wären das dann die erhofften 7,5 Millionen Euro. Ein sehr guter Deal! Da hat es sich gelohnt, dass Preetz bei niedrigeren Angeboten nur müde gelächelt hat. Unterm Strich ist Kacar (Fünf-Jahres-Vertrag beim HSV) sogar eines der besten Transfergeschäfte der letzten Jahre. Der Serbe kam für 3 Millionen Euro im Januar 2008 von Vojvodina Novi Sad nach Berlin - und könnte jetzt trotz des Abstieg sogar ein Transferplus von 4,5 Millionen Euro bringen.Weil die Personalplanungen der Blau-Weißen in den letzten Wochen so clever waren, muss Preetz jetzt nicht einmal hektisch auf dem Transfermarkt nach einem Ersatz für Kacar suchen. Trainer Markus Babbel: "Den Transfermarkt sollte man nie aus den Augen lassen. Aber wir haben genug Spieler, die diese Rolle übernehmen können. Lustenberger, Perdedaj, Dardai und auch Bigalke können das spielen."Dass Kacar zuletzt ohne Murren spielte und trainierte, hat dem Hertha-Trainer gefallen. Babbel: "Seine Einstellung war sehr professionell. Er hat sich trotz der Wechselgedanken nicht rausgenommen und vernünftig trainiert."Adrian Ramos macht das derzeit nicht und blieb auch gestern mit Achillessehenproblemen in der Kabine. Babbel: "Ab Montag erwarte ich ihn wieder draußen. Ich plane für die Saison auch mit ihm. Es sei denn, es kommt ein Monsterangebot." Und das sind mindestens zehn Millionen Euro.------------------------------

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