Julius Kade

Ich habe sehr viel Geduld

Unions Zugang von Hertha BSC muss weiter auf seine Chance warten.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Julius Kade hört genau zu, wenn Trainer Urs Fischer ihm etwas sagt.

Julius Kade hört genau zu, wenn Trainer Urs Fischer ihm etwas sagt.

© Matthias Koch

Nein, so abgezockt ist der Sommerzugang von Hertha schon. Wichtig sei doch nur, dass Union am Ende der Saison über den Abstiegs- bzw. Relegationsstrichen steht.

Kade gehört – wie Florian Flecker – zu den Kickern bei den Eisernen, die sich mit ihrem Transfer ein wenig verwachst haben. Sein Wechsel stand so früh fest, dass der Aufstieg der Köpenicker sich noch nicht abgezeichnet hatte. Und damit auch nicht die gestandenen Zugänge, die Trainer Urs Fischer alle derzeit auf Kades Lieblingsposition im Zentrum des Geschehens ranlässt. So wie Christian Gentner oder Marcus Ingvartsen, der sich am, Wochenende übrigens mit seiner Freundin Simone Becker verlobt hat.

Tor gegen Chemnitz tut gut

Immerhin beim 3:1 gegen Chemnitz machte der Youngster mit einem schönen Tor auf sich aufmerksam. „Das war ein richtig gutes Gefühl. Das gibt einem Selbstvertrauen“, freute sich Kade.
„Es hat einfach Spaß gemacht. Das war ja immerhin ein Drittligist und eine gestandene Männermannschaft“, so Kade, der selbst Spielen in der Nachwuchsrunde wie beim Baltic Sea Cup etwas abgewinnen kann. "Ich muss jetzt einfach dran bleiben und mich im Training anbieten“, meinte Kade.
Dass er etwas hintendran steht, ist halt so. Aber damit kann er umgehen. Er weiß, dass er Geduld haben muss. „Aber das kann ich“, so Kade. Aus der Ruhe lässt er sich nicht bringen.  

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