Nach einem schillernden Start in das Jahr wurde der März für den Entertainer Julian F.M. Stoeckel zu einem unglaublichen Drama. Ein Nachbar des TV-Stars hat seine Wohnung in Brand gesetzt, das gesamte Haus ist durch die Löscharbeiten unbewohnbar.
Julian F.M. Stoeckel lebt in einer Wohnung auf Zeit
Auf Instagram berichtete Julian F.M. Stoeckel am 1. April: „Wir haben durch unser schnelles Handeln wahrscheinlich Schlimmeres verhindern können. Jetzt haben wir alle in unseren Wohnungen einen unglaublichen Löschwasserschaden, weswegen wir erst mal nicht in unsere Wohnungen zurückkommen können. Kein Wasser, kein Strom, und die Wohnungen sind auch im Moment nicht bewohnbar.“
Und auch jetzt, über einen Monat nach dem Brandanschlag, kann der Entertainer nicht zurück in seine Wohnung. Im Gespräch mit dem Berliner KURIER verrät er, dass er die Wohnung glücklicherweise nur gemietet hatte. „Ich wollte auch nie Eigentum haben, weil ich immer schon wusste, wenn mal was ist, hat man so viele Probleme.“
Bis der Schaden repariert ist, wird es noch Monate dauern. Derzeit wohnt Stoeckel in Schöneberg in einer Übergangswohnung. Anfangs zog er in ein Hotel – erst einmal auf eigene Kosten.
„In Berlin gibt es einen derartig großen Markt an Übergangswohnungen auf Zeit, und das ist natürlich für mich jetzt super, aber an sich ist es auch ein Drama, weil diese ganzen Wohnungen natürlich alle vom Wohnungsmarkt verschwinden“, sagte Stoeckel zum KURIER.
Nachbar kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus
Am 23. März brannte das Mehrfamilienhaus im Norden Schönebergs. Nach Feuerwehrangaben soll ein psychisch auffälliger Mann seine Wohnung selbst angezündet haben. Um 12.11 Uhr ging der Alarm ein. Vor Ort eskalierte die Lage dann weiter.
Der Mann stellte sich auf einen schmalen Vorsprung an der Hausfassade. Der Einsatz zog sich bis in die Abendstunden. Zwar konnte der Mann gerettet werden, er wurde aber mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Sein Handeln löste für Julian F.M. Stoeckel und die anderen Nachbarn Strapazen aus. Die Nerven liegen blank. „Mir haben so viele Leute Sachen geschickt, aber ich kann auch nicht jeden Tag mit tausend Leuten telefonieren. Ich bin auch nervlich irgendwann am Ende und denke abends: Ich kann jetzt nicht mehr.“
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