Juhu

Lolek und Bolek sind wieder da!

Der Berliner Eulenspiegel-Verlag hat nun vier Ausgaben wiederaufgelegt.

Christian Schlüter
Lesezeit 1 Min
Hefte von "Lolek und Bolek".

Hefte von "Lolek und Bolek".

© dpa

Seit 1964 reisen Bolek und Lolek – so die ursprüngliche, polnische Reihenfolge ihrer Namen – um die Welt, sogar in zwei abendfüllenden Filmen: „Die große Reise von Bolek und Lolek“ (1977) und „Bolek und Lolek im Wilden Westen“ (1986).

In der DDR waren die reiselustigen, den Eisernen Vorhang locker durchbrechenden – und in dieser Hinsicht den „Digedags“ ja nicht unähnlichen – Brüder auch sehr beliebt. Hier erschienen seit Mitte der 1970er Jahre insgesamt zehn illustrierte, großformatige Heftchen im sorbischen Domowina-Verlag.

Der Berliner Eulenspiegel-Verlag hat nun vier dieser Ausgaben wiederaufgelegt: „Am Orinoko“, „In den Wäldern Kanadas“, „In der Wüste Gobi“ und „In den Steppen Australiens“.

Schöpfer von Lolek und Bolek war der Regisseur Wladyslaw Nehrebecki, er schuf die Zeichentrickfiguren nach dem Vorbild seiner eigenen Söhne Jan und Roman, damals zwölf und zehn Jahre alt.

Im Animationsstudio von Bielsko Biala entstanden im Lauf von 23 Jahren rund 180 Episoden. Nehrebecki übernahm gemeinsam mit Leszek Mech und Alfred Ledwig auch die Zeichnungen für die DDR-Buch-Ausgabe.

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