Bis heute ist unklar, wer der sechs Männer für den Tod des jungen Jonny verantwortlich ist, vor Gericht beschuldigten sich die Schläger gegenseitig. Auch deswegen wurden Kalil B. und Ibrahim H. (beide Namen aus rechtlichen Gründen geändert) „nur“ wegen gefährlicher Körperverletzung und Schlägerei zu je zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Und nicht mal diese Strafe müssen sie komplett hinter Gittern absitzen.
Onur U. hatte einen Angriff auf das schmächtige Opfer bis zuletzt bestritten.
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Sein Urteil: viereinhalb Jahre Jugendhaft
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2 Jahre, 8 Monate Der Grieche Hüseyin I.-O. (21) war bislang haftverschont.
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2 Jahre, 3 Monate Auch Osman A. (19) blieb bislang von der Haft verschont.
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2 Jahre, 8 Monate Bilal K. (25) muss sich zwei Mal pro Woche bei der Polizei melden.
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2 Jahre, 3 Monate Der 20-jährige Grieche Memet E. muss ebenfalls hinter Gitter.
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2 Jahre, 8 Monate Der Türke Melih Y. (21) war ebenfalls haftverschont.
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Erstmals in dem Prozess war die Mutter des getöteten Jonny K., Anong K. (l.) zusammen mit ihrer Tochter zum Prozess gekommen.
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Ein schwerer Moment für die beiden Angehörigen von Jonny K.
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Riesen-Medienrummel um Tina K., als sie den Gerichtssaal verlässt.
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„Beide haben einen Antrag auf Verlegung in den offenen Vollzug gestellt“, sagt ein Mitarbeiter aus der Gefängnisverwaltung. Zwar ist es durchaus üblich, Strafgefangene nach einer gewissen Zeit vom geschlossenen in den offenen Vollzug zu verlegen – bei guter Führung. „Aber bei den beiden Kerlen hat die Anstaltsleitung die Anträge abgelehnt. Es gab Gründe, die dagegen sprachen“, so der Mann weiter.
Doch dann zogen die Anwälte der verurteilten Schläger vor Gericht! Der Gefängnismitarbeiter: „Und hier wurde entschieden, dass wir die beiden in den offenen Vollzug verlegen müssen. Wir sind alles andere als glücklich über diese richterliche Anweisung, können aber nichts dagegen machen.“
Tina K., die Schwester des ermordeten Jonny hat Angst vor den Tätern: „Ich wusste zwar, dass der Tag kommen wird. Aber ich hätte mir gewünscht, dass ich als Hinterbliebene vorher informiert worden wäre. Einfach, um auf den Moment vorbereitet zu sein, einen der Täter auf der Straße zu sehen.“
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