Jokerqualitäten

Dilrosun drängt auf die Startelf

Beim 1:2 gegen Mainz war der junge Niederländer einer der wenigen Lichtblicke

Mathias Bunkus
Lesezeit 1 Min
Zwei Hoffnungsträger der Hertha: Javairo Dilrosun (r.) spielt den Ball vor Marius Wolf. 

Zwei Hoffnungsträger der Hertha: Javairo Dilrosun (r.) spielt den Ball vor Marius Wolf. 

© City-Press GmbH

Die wenigen Minuten beim 1:2 in Mainz nutze der Joker als Eigenwerbung. Nach seiner Einwechslung für Dedryck Boyata war der 21-jährige Niederländer ein belebendes Element in der Schaltzentrale der Blau-Weißen. „Mit Javairo“, hatten wir in der Schlussphase jemanden auf der Zehn, der die Tiefe beläuft. Das ist voll aufgegangen“, stellte Hertha-Trainer Ante Covic fest.

Da Stammspielmacher Ondrej Duda einmal mehr blass blieb, könnte Covic den vormals vor allem auf den Flügeln eingesetzten Kicker beim Heimspiel am Sonnabend gegen den SC Paderborn (15.30 Uhr/Olympiastadion) in die Schaltzentrale beordern.

Denn Hertha muss torgefährlicher werden. Weniger als drei Liga-Tore brachte in der aktuellen Saison kein anderes Team zustande. „Wir brauchen jetzt Zählbares, um gemeinsam den nächsten Schritt machen zu können“, forderte daher Covic vor dem Duell der Kellerkinder.

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