Pankow - Mysteriöser Mord in Pankow: Ein Mann wird blutüberströmt an einer Kleingartenkolonie gefunden, stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen. Jetzt jagt eine Mordkommission den Killer.Es ist Sonntagabend, 18.20 Uhr, als ein Jogger die Hauptstraße an der Kleingartenkolonie "An den Teichen" entlangläuft. Plötzlich sieht er einen leblosen Körper im Gras liegen. Die Beine des Mannes sind blutverschmiert. Sofort ruft der Mann Polizei und Feuerwehr, doch zu spät. Christopher L. (33) stirbt wenige Minuten später.Laut einem Ermittler ist Todesursache "massiver Blutverlust nach einem Stich in die Leistengegend." Gestern rückten die Beamten mit einer Einsatzhundertschaft an, durchkämmten jeden Quadratzentimeter der eigentlich so friedlichen Kleingartenkolonie. Auch speziell ausgebildete Spürhunde der Polizei kamen zum Einsatz. Am späten Nachmittag dann ein erster Erfolg: Einer der Polizisten findet die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, nur fünf Meter neben dem Tatort.Mysteriös ist die Rolle eines BMW-Fahrers, der zur Tatzeit vor Ort gesehen wurde. Der Mann soll einem Bewohner der Laubenkolonie gesagt haben: "Da liegt ein Verletzer im Gebüsch, rufen Sie jemanden, der ihm helfen kann." Dann jedoch soll er mit quietschenden Reifen davon gefahren sein.Warum Christopher L. sterben musste, ist derzeit noch völlig unklar. Allerdings wird eine Abrechnung im Drogenmilieu nicht ausgeschlossen. Denn der 33-Jährige ist polizeibekannt, soll wegen verschiedener Straftaten im Zusammenhang mit Drogen vorbestraft sein. Christopher L. wuchs mit mehreren Halbgeschwistern auf, hatte den Kontakt zu seinem Vater aber vor Jahren abgebrochen. Zuletzt war er immer tiefer in die Drogenszene abgerutscht.------------------------------BU: Oben: Ein Ermittler der Spurensicherung packt die Tatwaffe in eine Tüte. Links: Polizisten durchsuchen das Geländer der Kleingartenkolonie.Zwischenzeile: DIE TATWAFFE LAG NUR FÜNF METER NEBEN DEM OPFERZwischenzeile: MÖGLICHERWEISE BRUTALER RACHEAKT IM MILIEU
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