Berlin - Er ist ihr Entdecker, ihr Chef und ihr Kollege. Zum ersten Mal redet Wetterfee Claudia Kleinert über die Verhaftung von Jörg Kachelmann. "Man leidet natürlich unglaublich mit", erzählt die 40-Jährige heute in "Höchstpersönlich" (ARD, 15.03 Uhr).Seit Jörg Kachelmann wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung in Untersuchungshaft sitzt, sind die Mitarbeiter von "Meteomedia" um ihre Zukunft besorgt. "Dann gibt's natürlich diese Unsicherheit, dass man nicht wusste, was passiert jetzt. Wie geht es ihm denn jetzt, wie schlimm ist das, oder: Wie geht's weiter?", erzählt die Wetterfee. Berechtigte Existenzängste. Schließlich führt Kleinert für "Meteomedia" eine Art "Doppel-Leben": Eine Hälfte des Jahres verbringt die Diplombetriebswirtin in der Schweiz - in einem beschaulichen Bergdorf im Appenzeller Land in Wurfweite des "Meteomedia"-Firmensitzes. Die andere Hälfte des Jahres lebt sie in Köln. Nur einige hundert Kilometer weiter sitzt ihr Chef in der JVA Mannheim. Kachelmann hatte auf seine Freilassung nach einer Haftbeschwerde-Entscheidung des Oberlandesgericht (OLG) gehofft. Doch die wurde wieder vertagt.Kleinert über die Causa Kachelmann: "Man leidet natürlich unglaublich mit, kann auch überhaupt nicht glauben, dass so etwas möglich ist. Man kennt sich zwar nicht so gut, trotzdem denkt man: Das ist unmöglich, das kann einfach nicht sein. Dann belastet es einen natürlich auch, man kann, wenn so etwas ist, nicht einfach lächelnd vor der Kamera stehen, andererseits: Es ist ein Job!"------------------------------BU: Claudia Kleinert
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