Jetzt geht's loooos

Heine macht den Füchsen Beine

Erstmals darf Heinevetter ins Tor. Die Seelenmassage wird zum Siegfaktor.

Carolin Paul
Lesezeit 2 Min
Stuttgarts Elvar Asgeirsson gibt sich alle Mühe, kriegt den Ball aber nicht an Silvio Heinevetter vorbei.

Stuttgarts Elvar Asgeirsson gibt sich alle Mühe, kriegt den Ball aber nicht an Silvio Heinevetter vorbei.

© imago images / Andreas Gora

 Rückraum-Ass Paul Drux war erleichtert: „Fast noch wichtiger als der Sieg war die Körpersprache.“ Auch Macher Bob Hanning atmete auf: „Wir waren sehr fokussiert und haben die Breite des Kaders genutzt. Das war extrem wichtig, dass auch andere Spieler für die noch lange Saison mehr und mehr integriert werden.“

Trainer Velimir Petkovic nutzte seine Bank diesmal komplett. So startete Kevin Struck für Tim Matthes, Johan Koch schaffte Atempausen für Mijajlo Marsenic, Frederik Simak entlastete im Rückraum, auch Neuzugang Michael Müller konnte Akzente setzen. Kapitän Hans Lindberg lobt: „Jeder, der reinkam, hat geliefert.“

Zwei starke Torhüter

Auch Silvio Heinevetter. Der Torwart, der nach der Saison nach elf Jahren Füchse zu Melsungen wechselt, durfte erstmals in dieser Spielzeit von Beginn an ran. Trainer-Fuchs Petkovic begründete das so: „Dejan Milosavljev hat nicht schlecht gehalten, aber wir brauchen in der Saison zwei starke Torhüter.“ Klar, aber irgendwie muss er ja auch Heine bei Laune halten. Das geht nur mit Einsatzzeiten.

Heinevetter blieb sogar als einziger Fuchs die vollen 60 Minuten auf dem Parkett, lieferte mit 13 Paraden eine sehr ordentliche Leistung ab.

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