London - Sie ist immer noch eine der reichsten Frauen der Welt. Doch auch Queen Elizabeth II. muss sparen. Angesichts der Finanznot in Großbritannien soll nun auch die Königsfamilie genau überlegen, wofür sie Geld ausgibt.Es ist ja nicht wenig, was da jährlich dem Buckingham Palast überwiesen wird. Im abgelaufenen Haushaltsjahr haben die britischen Steuerzahler 38,2 Millionen Pfund, also rund 46 Millionen Euro, für die Royals gezahlt. Das waren, wie Experten penibel ausrechneten, rund 75 Cent von jedem Steuerzahler im Königreich.Die Queen sei sich der "angespannten Lage" durchaus bewusst, heißt es in London. Und es gab auch kaum Proteste, als Finanzminister George Osborne vor einem Monat ankündigte, die Zahlungen an die königliche Familie einzufrieren.Die spart schon - ein wenig. Die Ausgaben der Royals seien zuletzt um 7,9 Prozent zurückgegangen. Vor allem deshalb, weil bei Reisen immer öfter auf Charter-Flugzeuge verzichtet wird.Und es wird jetzt auch schärfer kontrolliert. Kein Wunder, immer wieder ging da bei den Royals was schief. Beispiele:Bei den Energiekosten wurden in den Jahren wegen veralteter Technik mehr als 160 000 Euro verplempert.Die Renovierung der Küche und des Kaffeezimmers auf Schloss Windsor war plötzlich 45000 Euro teurer als ursprünglich geplant.Bei der Sanierung des Londoner St. James's Palace, Wohnsitz von Prinz Charles, beliefen sich die Mehrkosten sogar auf 111000 Euro.Und: Viele Bedienstete wohnen kostenfrei in den Palästen. Auch das soll jetzt geändert werden. Überhaupt: Es sind viel zu viele Diener. Auch beim Personal müssen Königs jetzt sparen.------------------------------
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