Jetzt droht er mit der Atombombe Kim kündigt "heiligen Krieg der Vergeltung" an

Der Irre von Pjöngjang

stu
Lesezeit 2 Min

Pjöngjang - Säbelrasseln auf der koreanischen Halbinsel: Der US-Flugzeugträger "USS George Washington", begleitet von 20 Schiffen und 200 Flugzeugen, verließ gestern die südkoreanische Hafenstadt Pusan in Richtung Japanisches Meer.Ein Seemanöver ist geplant, doch bereits im Vorfeld drohte das steinzeit-kommunistische Regime Nordkoreas mit einer heißen Antwort auf das amerikanisch-südkoreanische Muskelspiel. Geschossen wurde bislang vor allem verbal, dafür aber ziemlich scharf: So kündigte das atheistische Regime einen "heiligen Krieg der Vergeltung" an, der Diktator Kim hat es wiederholt mit dem Einsatz atomarer Waffen gedroht.Dass es die Irren von Pjöngjang nicht bei verbalen Attacken belassen, zeigte ein Vorfall im März: Damals war die südkoreanische Korvette "Cheonan" mit einem Torpedo versenkt worden, 46 Seeleute waren dabei ums Leben gekommen. Eine internationale Untersuchung hatte ergeben, dass das Schiff von einem nordkoreanischen Torpedo versenkt worden war. Doch Pjöngjang bestreitet das. Die US-Regierung hatte daraufhin Sanktionen gegen das kommunistische Land angekündigt, sie sollen Waffen aber auch Luxusgüter betreffen. Zudem sollen Guthaben auf ausländischen Konten eingefroren und "illegale Aktivitäten" von nordkoreanischen Firmen und Banken unterbunden werden.Mit Rücksicht auf die Vorbehalte Chinas war das Manöver aus dem Gelben Meer westlich der koreanischen Halbinsel in das östlich gelegene Japanische Meer verlegt worden.Entlang der umstrittenen Seegrenze zwischen den beiden koreanischen Staaten im Gelben Meer kommt es immer wieder zu Drohgebärden und Scharmützeln. Dort ereignete sich auch der folgenschwere Untergang der "Cheonan".------------------------------

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema