Berlin - Immer diese 16. Etappe. Jens Voigt dürfte gar nicht mehr antreten. Denn vor einem Jahr war alles noch viel, viel schlimmer. Jens Voigt stürzte 25 km vor dem Ziel auf der Abfahrt des Kleinen Sankt Bernhard. Und raste dabei knapp am Tod vorbei.Eine Bodenwelle wird ihm bei Tempo 80 zum Verhängnis. Ein Schlag von unten, das Lenkrad verschlägt, Voigt fliegt über den Lenker, fällt aufs Gesicht und rutscht 25 Meter wie leblos über die Straße. Ein Begleitmotorrad kann gerade noch ausweichen. Er ist drei bis vier Minuten bewusstlos. Schock! Voigt wird mit einem Helikopter ins Krankenhaus in Grenoble gebracht.Erst dort gibt es Entwarnung für die zu Hause bangende Familie: Schwere Gehirnerschütterung und Jochbeinbruch, aber nichts Lebensgefährliches. Glück im Unglück. Nach mehreren Operationen fährt er 48 Tage später wieder ein Rennen.------------------------------
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