„Wer das Pokalspiel gegen Dortmund gesehen hat, in dem er vor über 80000 Fans eine Topleistung hingelegt hat, der weiß, wie gut er ist. Er hat eine tolle Mentalität und freut sich nur auf dieses Chance“, so Keller über den 21-Jährigen, der wegen des Ausfalls von Jakob Busk ran darf.
Gut gefällt Keller dabei, dass Union sich nicht umstellen muss. „Vom Typ her sind sich Jakob und Daniel ähnlich. Beide können mit dem Ball am Fuß umgehen, haben tolle Reflexe“, führte Keller aus.
Dass Union den Ball weit weg vom Strafraum halten will, sei nicht mangelndem Vertrauen in Mesi geschuldet. „Ich glaube schon, dass er sich gern auszeichnen würde. Aber es ist unser Stil, weit vorne zu attackieren und nach hinten wenig durchzulassen“, so Keller. Vor Fehlern müsse Mesenhöler zudem keine Angst haben. „Wir reißen ihm dann nicht den Kopf ab“, so Keller.
Auch Keeper Nr. 3, Michael Gspurning, der morgen auf der Bank Platz nimmt, bekam warme Worte. „Er ist wichtig für das ganze Team. Ich hätte keine Bedenken, wenn ich ihn bringen müsste. Er hat die Qualität dafür“, so Keller über den 35-Jährigen. Es sollte keinen wundern, wenn Union sich insgeheim mit einer Vertragsverlängerung des Grazers über den Sommer hinaus beschäftigt.
Bei all dem stellt sich für Keller nicht die Frage nach der Nummer eins. Durch die Verletzung von Busk ändert sich am Status der Keeper nichts. „Ich weiß nicht, wie lange Jakob ausfällt. Eine Muskelverletzung dauert bei dem einen eine Woche, bei dem anderen länger. Ich denke da nur an das nächste Spiel“, so der 46-Jährige. In dem ist Mesi Nummer 1.
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