Josephin Pötter (l.) und Ekaterina Försterloben die Ausstellung über James Simon.
© camcop media / Andreas Klug
Gleich um 10 Uhr sind Margrit und Peter Prüsse aus Mahlsdorf da: „Weil die Berliner neugierig sind. Und wir wollten schon vor dem Ansturm da sein.“ Das Bauwerk gefällt den beiden: „Es passt gut zur klassischen Architektur der anderen Gebäude.“
Ordentlich Betrieb am ersten Publikumstag. Der glatte Beton wurde gerne mal angefasst.
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Tobias aus Prenzlauer Berg gibt den allgemeinen Eindruck wieder: „Die Galerie ist innen viel größer und luftiger als man es erwartet, wenn man davor steht.“ Tatsächlich gibt es auf versetzten Ebenen neben zwei Kassenbereichen, Garderobe, einem Ausstellungssaal und einem Auditorium mit knapp 300 Plätzen auch einen Riesen-Shop, der von Büchern über Krimskrams wie zum Beispiel Tassen eine Gips-Nofretete für 8900 Euro feilbietet.
Karl (4) zeigt seinen Eltern Claudia und Tobias, wo die Galerie steht.
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Oben kann man drinnen und draußen Kaffee trinken (Cappuccino: 3,50 Euro) – und muss aufpassen: Die Scheiben sind (noch) so gut geputzt, dass einige Besucher dagegen laufen, als sie ins Freie wollen. Franziska und André aus Mitte loben die Barrierefreiheit – ihr Söhnchen (3) ist manchmal noch im Buggy unterwegs. Das Paar ist besonders von der Aussicht auf Kupfergraben, Schloss, Altes Museum und Zeughaus angetan. Den nüchternen Beton im Innern finden sie gut: „Eine neutrale Zone vor dem bunten Neuen Museum.“
Nur dieses Museum ist bislang an die unterirdische Archäologische Promenade angeschlossen, die irgendwann im nächsten Jahrzehnt, wenn alle Häuser saniert sind, auch Pergamon-, Altes und Bodemuseum erschließen wird.
Margrit und Peter Prüsse: Die Galerie passt gut in die Landschaft.
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Ekaterina Förster aus Friedrichshain ist als Architektin ganz aus dem Häuschen: „Klare Strukturen, das Spiel von Licht und Schatten an den Kolonnaden, der geschliffene Beton innen – architektonisch sehr schön.“
Gleich neben der Haupttreppe ließ diese Stufe Besucher stolpern.
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Josephin Pötter aus Neukölln lobte, dass das Haus Menschenmassen bewältigt und man sich gut orientieren kann. Für ihren Geschmack gibt es nur zu wenig Kunst in der Galerie – lediglich im Tunnel zum Neuen Museum sind einige Stücke aus den Häusern zu sehen.
Franziska und André sind wegen des Kinderwagens mit der Barrierefreiheit zufrieden.
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Zwei Dinge sollten geändert werden: Vor der Haupttreppe gibt es auf dem Gehweg der Bodestraße eine Stolperfalle. Und es fehlt Beschilderungen für Gehbehinderte, die nicht ohne weiteres erkennen, dass es neben dem Eingang am oberen Ende der Treppe einen ebenerdigen Zugang gibt und dass hinter einer Tür neben der Treppe ein Aufzug zu finden ist.
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