Jamaika weint! Gold-Gazelle Fraser gedopt Aber natürlich beteuert sie ihre Unschuld: "Ich hatte doch nur Zahnschmerzen"

Noch vor einem Jahr verzauberte sie Berlin

BK
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Kingston - Shelly Ann Fraser aus Jamaika ist das weibliche Gegenstück zu ihrem Landsmann Usain Bolt. Leicht, geschmeidig und vor allem schnell sprintet sie einer Gazelle gleich über die Tartanbahnen dieser Welt, sammelt Titel wie andere Panini-Bildchen.Gold über 100 m bei Olympia in Peking 2008, Doppel-Gold bei der Weltmeisterschaft in Berlin über 100 m und mit der Staffel. Die 23-Jährige aus Kingston ist die Königin des Sprints. Und jetzt dieser Schock, der Jamaika weinen lässt: Beim Meeting in Schanghai (China) wurde sie positiv auf das Mittel Oxycodon getestet. Die schnellste Frau der Welt eine Betrügerin? Und wenn ja - auch mit Absicht?Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat Fraser vorläufig suspendiert. Starkes Zahnweh sorgte für schmerzliche Folgen. "Ich habe nur ein Mittel dagegen genommen", verteidigt sich Shelly Ann. Mag ja stimmen, wäre dann aber richtig dämlich. Denn Oxycodon ist ein verbotenes Narkotikum.Und das sollte Shelly Ann, zumindest aber ihr Trainer Stephen Francis, wissen, der ihr das Medikament gab. Es ist fahrlässig, sich nicht über das Mittel erkundigt zu haben. "Sie hat vergessen, das Medikament anzugeben. Es ist so, als würde ein Kind ohne einen Kugelschreiber zu einer Schularbeit gehen", sagt Manager Adrian Laidlaw.Shelly Ann, der eine Sperre von zwei Jahren droht, gibt sich unschuldig. Und das möglicherweise sogar zurecht. Fachleute bestätigen, das Oxycodon keine leistungssteigernde Wirkung hat. Selly Ann: "Ich werde meinen Namen reinwaschen." Aus Schaden wird man klug ...------------------------------

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