Jagdszenen auf der Leipziger Straße in Berlin

Rabiater Autofahrer knüppelt Radler zusammen

Ein Streit zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer endete blutig ...

PHILIPPE DEBIONNE
Lesezeit 2 Min
Die Polizei sucht diesen Mann. Der Hyundai-Fahrer steigt nach der brutalen Attacke gegen den Radler ins Auto und fährt davon.

Die Polizei sucht diesen Mann. Der Hyundai-Fahrer steigt nach der brutalen Attacke gegen den Radler ins Auto und fährt davon.

© Polizei Berlin Lizenz

Bio-Techniker Lorenz D. (33) musste mit schweren Kopfverletzungen und Hämatomen ins Krankenhaus gebracht werden.

Bio-Techniker Lorenz D. (33) musste mit schweren Kopfverletzungen und Hämatomen ins Krankenhaus gebracht werden.

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Bereits im vergangenen Juli berichtete der KURIER über die unglaubliche Attacke. Doch jetzt sind neue Fotos aufgetaucht, die zeigen, wie skrupellos der noch immer flüchtige Täter ist. Damals fuhr Lorenz D. (34) auf dem Radweg der Leipziger Straße in Richtung Mauerstraße. „Der Mann musste dann einem braunen Hyundai Geländewagen ausweichen, der aufgrund eines Staus halb auf dem Radfahrstreifen stand“, so ein Polizeisprecher.

Dabei streifte Lorenz D. den Rückspiegel des Fahrzeugs – „mit dem Ärmel von meinem T-Shirt“, so der Mann damals. Dennoch fuhr er gedankenlos weiter. Für die Insassen des Geländewagens der Startschuss für eine rücksichtslose Menschenjagd!

„Plötzlich wurde Herr D. von dem Hyundai überholt, der über den Gehweg gefahren war, um ihm zu folgen. Der Geländewagen bedrängte den Radfahrer zunächst vom Gehweg aus.“ Wie in einem Action-Film rast der Wagen erst über den Gehweg, donnert dann zurück auf die Straße. Und macht erneut Jagd auf Lorenz D. „Als der Wagen wieder auf gleicher Höhe wie der Radler fuhr, öffnete sich plötzlich das Beifahrerfenster und der Mann wurde mit einem Schlagstock mehrfach geschlagen. Gleichzeitig wurde das Auto immer wieder nach rechts gegen den Radfahrer gelenkt, um ihn am Bordstein einzuklemmen.“

Schließlich bremst der Wagen Lorenz D. aus, dann springt der Beifahrer mit dem Schlagstock heraus und prügelt solange auf den Kopf des 34-Jährigen ein, bis dieser ohnmächtig liegen bleibt. Dann flüchten die Täter.

Die Polizei sucht weiterhin dringend Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder die Männer vielleicht sogar kennen. Telefon: 4664 381 352.

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