Istaf 2015

Hindernis-Queen Gesa Krause schenkt Berlin einen Rekord

Im Olympiastadion drückt der WM-Star die eigene Bestmarke um elf Sekunden

Dajana Rubert
Lesezeit 2 Min
Hindernisläuferin Gesa Krause (l.) strahlt als Dritte des Hindernis-Laufes mit Siegerin Virginia Nganga aus Kenia um die Wette.

Hindernisläuferin Gesa Krause (l.) strahlt als Dritte des Hindernis-Laufes mit Siegerin Virginia Nganga aus Kenia um die Wette.

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Dauerregen am Vormittag hatte sämtliche Anlagen komplett unter Wasser gesetzt. Wie schlecht die Bedingungen auf der blauen Bahn waren, zeigte sich schon bei den Schülerstaffeln, bei denen die Kids nach einigen Stürzen später sicherheitshalber barfuß liefen.

Die Weltmeister und anderen Asse um Gold-Speerwerferin Katharina Molitor und Diskus-Champion Piotr Malachowski versuchten, die klamme Kälte bei 16 Grad und starkem Wind so gut es ging zu ignorieren. Schließlich haben sie ja nicht alle Tage die Möglichkeit, die Atmosphäre zu genießen, wenn knapp 50.000 Menschen einem zujubeln.

Gesa Krause (23) verzichtete deshalb auch mal eben auf die Ehrenrunde der WM-Medaillengewinner im schicken Auto. Die Dritte von Peking über 3000 m Hindernis konzentrierte sich lieber auf ihr Rennen, wollte mit Taten richtig glänzen.

Und tat das auch. Über 2000m Hindernis kam sie als Dritte ins Ziel, lief einen neuen deutschen Rekord (6:04,20 Minuten) und verbesserte ihre eigenen Bestmarke um mehr als elf Sekunden. Die Ehrenrunde gab es danach mit Deutschland-Fahne zu Fuß. „Schöner hätte mein Saisonabschuss nicht sein können“, strahlte Gesa mit der Sonne um die Wette.

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