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Starken Worten ließ der Brite dann ebensolche Taten auf der Piste folgen. Hamilton ließ die Konkurrenz buchstäblich im Regen stehen, schnappte sich seine inzwischen 78. Pole, die vierte in Spa seit 2013 – auf den Tag genau 27 Jahre nach Schumis Formel-1-Debüt auf dem Ardennenkurs. Vettel hatte als Zweiter knapp acht Zehntel Rückstand – in der Formel 1 sind das Welten.
Seine Meisterleistung wollte er aber nicht weiter herausstellen. Hamilton fast ungewohnt bescheiden: „Als der Regen kam, hatten wir von einer Sekunde auf die andere plötzlich völlig andere Bedingungen. Niemand von uns hatte seit Freitag auch nur eine Runde auf nasser Strecke gedreht. Es war unheimlich eng, sehr schwierig.“
Vettel gab sich eine Mitschuld an der verpassten Pole, hat die Sieg-Träume fürs Rennen noch lange nicht begraben: „Vielleicht war ich am Ende nicht ruhig genug, aber Lewis steht verdient da vorn. Q3 war interessant und hat alles noch mal verändert. Aber wir sind für das Rennen gut aufgestellt, und wir sind schnell.“ Ob schnell genug, wird sich zeigen.
Startaufstellung
GP von Belgien in Spa-Franchorchamps, 13. von 21 WM-Läufen (eine Runde = 7,004 km: 1. Reihe: 1. Lewis Hamilton (Großbritannien) Mercedes 1:58,179 Min.; 2. Sebastian Vettel (Heppenheim) Ferrari 1:58,905 2. Reihe: 3. Esteban Ocon (Frankreich) Force India 2:01,851; 4. Sergio Perez (Mexiko) Force India 2:01,894 3. Reihe: 5. Romain Grosjean (Frankreich) Haas 2:02,122; 6. Kimi Räikkönen (Finnland) Ferrari 2:02,671 4. Reihe: 7. Max Verstappen (Niederlande) Red Bull 2:02,769; 8. Daniel Ricciardo (Australien) Red Bull 2:02,939 5. Reihe: 9. Kevin Magnussen (Dänemark) Haas 2:04,933; 10. Pierre Gasly (Frankreich) Toro Rosso 1:43,844 6. Reihe: 11. Brendon Hartley (Neuseeland) Toro Rosso 1:43,865; 12. Charles Leclerc (Monaco) Sauber 1:44,062 7. Reihe: 13. Marcus Ericsson (Schweden) Sauber 1:44,301; 14. Carlos Sainz Jr. (Spanien) Renault 1:44,489 8. Reihe: 15. Fernando Alonso (Spanien) McLaren 1:44,917; 16. Sergej Sirotkin (Russland) Williams 1:44,998 9. Reihe: 17. Lance Stroll (Kanada) Williams 1:45,134; 18. Stoffel Vandoorne (Belgien) McLaren 1:45,307 10. Reihe: 19. Valtteri Bottas (Finnland) Mercedes + 10 Plätze/Neue Antriebseinheiten; 20. Nico Hülkenberg (Emmerich) Renault + 5/Neue Antriebseinheiten
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