Es war kurz vor Mitternacht, als eine Frau auf den Balkon ihrer Wohnung in der Otto-Suhr-Allee steht. Sie schreit um Hilfe. Kurz darauf fallen Schüsse. Die hören auch zwei Beamte einer Funkwagenstreife. Sie sind in der Otto-Suhr-Allee unterwegs, weil ein Anwohner Gasgeruch gemeldet hat. Die Polizisten entdecken die Frau. Kommen mit ihr in Kontakt. Dabei berichtet sie, dass der Schütze auf dem Balkon seiner Wohnung in der dritten Etage gestanden und mehrmals geschossen hat.
Das Haus ist bis weit nach Mitternacht wegen der Spurensuche abgesperrt.
© Pudwell
Wie es in solchen Fällen üblich ist, bei denen die Täter bewaffnet sind, informiert die Streife das Spezialeinsatzkommando und bittet um Unterstützung. Kurz nach Mitternacht treffen die schwer bewaffneten Beamten ein und nehmen den in Tallin geborenen Mann fest. Danach durchsuchen die Beamten die Wohnung des Schützen.
Dabei stellen sie Schreckschusspistolen sowie eine Luftdruckwaffe und Munition sicher. Der alkoholisierte und verwirrt wirkende Schütze wird in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Das Motiv für die Ballerei kennen die Polizisten bisher nicht.
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