Irre Spannung? Nein danke!

Mathias Bunkus
Lesezeit 1 Min

Eines muss man den Eisernen lasen. Langeweile ist bei ihnen ein Fremdwort. Was für ein Abend an der Alten Försterei. 0:2-Rückstand! Mausetot! Ausgleich! Dann die Führung. Umgekehrt den Ausgleich hinnehmen müssen. Den eigenen Sieg mit einer bebenden Aluminiumlatte und dem verschossenen Elfer noch mal vor Augen.Für Zuschauer unterhaltsam. Für Fernsehkameras schön. Für den Gemütszustand des rot-weißen Anhangs ein Wellenbad der Gefühle.Doch manch Eisernem wäre es lieber, wenn die Rot-Weißen ein klein wenig von ihrem Hang zu dramatischen Aufführungen lassen könnten. Man könnte so schön entspannt endlich im Niemandsland der Tabelle ankommen, locker mit 28 Punkten die Seele baumeln zu lassen. Denn mal ganz ehrlich: Wer würde dann ernsthaft daran gezweifelt, dass man die verflixten 12 Zähler bis zur ominösen 40-Punkte-Grenze aus den noch 12 ausstehenden Partien nicht noch irgendwie holen würde? Niemand!So aber heißt es Woche für Woche weiter kämpfen. Weiter ackern. Spannend ist das allemal! Aber Spannung? Wer braucht schon Spannung? Ich eigentlich nicht ...------------------------------Zitat: "Ohne Drama wäre Union schon weiter"

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com