Er hat schon viel erlebt. Gerade beim 1. FC Union. Deshalb bleibt der Innenverteidiger, mit 142 Pflichtspielen für die Köpenicker einer der eisernsten Eisernen, ganz ruhig: „Natürlich ist die Enttäuschung über den schlechten Start groß. Aber wir schaffen das, die Lage ist für uns ja nicht neu. Wir ziehen uns wie im Vorjahr da selbst wieder raus.“
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Zur Erinnerung: Vor zwölf Monaten gab’s exakt den gleichen miesen Start mit einem Punkt aus zwei Spielen und den Pokal-K.o. bei einem Viertligisten. Doch niemand kennt Unions Stärken besser als Göhlert: „Seit ich hier bin, zeichnet alle Mannschaften eine Geschlossenheit aus, die einmalig ist. Wir stehen zusammen. Gerade auch in solchen Situationen wie dieser“, weiß der Sachse.
Angenehm ist sie nicht. Auch nicht für Göhlert. Zumal die Fans nach der herben Pokal-Enttäuschung anfangen zu murren. Er kennt das beste Rezept für eine Wende: Siege. Selbst gegen Paderborn (Freitag, 18 Uhr, Alte Försterei). Einen Gegner, gegen den es zuletzt (drei Pleiten, 0:7 Tore) nichts zu holen gab. Göhlert: „Paderborn ist derzeit nicht unser Wunschgegner. Aber ich erinnere mich an früher, da haben wir sie immer geputzt.“
Schon wäre wieder (fast) alles in Butter.
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