In der Puschkinallee

Neues BKA-Domizil kostet 180 Millionen

Die Gebäude bieten Platz für bis zu 2400 Beschäftigte.

Ulrich Paul
Lesezeit 1 Min
Das neue Gebäude fürs BKA.

Das neue Gebäude fürs BKA.

© imago/Schöning

Der Bund lässt sich damit die verstärkte Präsenz der Sicherheitsbehörde in der Hauptstadt viel kosten. Die in den 90er-Jahren errichtete Immobilie wird derzeit noch vom Stromerzeuger Vattenfall genutzt. Die vier sechs- bis siebengeschossigen Gebäude bieten Platz für bis zu 2400 Beschäftigte. Die letzten Vattenfall-Mitarbeiter sollen im Laufe des Jahres ausziehen. Ab dem Jahr 2018 ist der Einzug der BKA-Beschäftigten vorgesehen.

Wie viele Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes in die Gebäude einziehen, ist aber noch unklar. „Gegenwärtig wird eine Belegungs- und Bauplanung für die Gebäude erstellt“, so das Ministerium. „Erst wenn diese Planungen abgeschlossen und durch die zuständigen Bundesministerien genehmigt sind, steht fest, wann und wie viele Mitarbeiter die Gebäude beziehen können.“

In der Opposition stößt das Vorgehen auf Kritik. „Das BKA ist offensichtlich auf Einkaufstour in Berlin“, sagt Lötzsch. Immobilien würden „gehortet, obwohl keine solide Personalplanung“ existiere. „Noch schlimmer wäre, wenn diese Planung dem Parlament vorenthalten wird.“

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