Ob Zoo-Vorführungen mit Eisbär Knut oder TV-Sendungen wie "Panda, Gorilla & und Co." - Tierpfleger stehen oft im Rampenlicht. Für den Beruf muss man viel mehr mitbringen als Tierliebe."Der Beruf des Tierpflegers ist ein Knochenjob für Frühaufsteher", sagt Carsten Knott vom Berufsverband der Zootierpfleger. "Da müssen Scheiben geputzt, Gehege gemistet, desinfiziert und eingerichtet werden. Ein Tierpfleger muss auch Futtertiere wie Mäuse töten und Insektenlarven berühren können."Wer sich für den Beruf entscheidet, kann sich in Zoos, Tierheimen oder Forschungseinrichtungen bewerben. Bei Letzterem wird man aber mit Tierversuchen konfrontiert. Ausgebildet wird in den Fachrichtungen "Forschung und Klinik" oder "Tierheim und Tierpension". Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre.Die Bundesarbeitsagentur gibt ein Bruttogehalt von 2180 bis 2412 Euro an. Tierpfleger können ihren Meister machen, Revierleiter oder Zoo-Inspektor werden, der betriebliche Abläufe organisiert. Bewerber sollten gut rechnen können, weil auch Futtermengen berechnet werden müssen.------------------------------
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