In Berlin fehlen Arbeitsplätze Und 4 Milliarden müssen gespart werden

Spar-Gutachten

Gerhard Lehrke
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Berlin - Nicht so viel Optimismus, bitte! Mit einem Gutachten grätscht das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in die Beine der Wahlkämpfer, die Pirouetten der schönen Versprechungen drehen.Berlin müsse schnellstens mit dem Sparen beginnen: Denn zum Ende des Jahrzehnts wird der Solidarpakt auf Null gefahren, ist das Aufnehmen neuer Schulden verboten. Werde nicht gespart, könne Berlin vor lauter Zinsen (2,4 Milliarden Euro jährlich zurzeit) nicht mehr handeln. Zentrale Forderung: Mehr Arbeit! IW-Chef Prof. Dr. Michael Hüther: "64,9 Prozent der 15- bis 64-jährigen Berliner sind erwerbstätig. Im Bundesdurchschnitt sind es 70,2, in Brandenburg 71,7 Prozent."Nur mit mehr Arbeit könnten die Sozialausgaben gesenkt werden, die man ansonsten nicht kürzen kann. Es sei Platz für eine Leistungssteigerung: Die Wirtschaftsleistung pro Kopf liegt in Berlin bei 25 000, im Bundesschnitt bei 30 000 Euro.Insgesamt habe Berlin auch Sparpotenzial. Vergleiche man 60 Leistungen mit anderen Bundesländern und würde sie in Berlin jeweils nur auf das Niveau des drittsparsamsten Landes senken, kämen vier Milliarden Euro Einsparung raus.

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