Hockenheim - Hört diese Seuche denn nie auf? Da hat Sebastian Vettel mal keinen Ärger mit Red-Bull-Rivale Mark Webber und verbockt es dann selbst. Was hat Vettel verbrochen, dass alles schiefgeht?Trottel-Start, die Zweite. In England ließ sich Vettel von Webber überholen, schlitzte sich am McLaren-Frontflügel von Lewis Hamilton den Hinterreifen auf. In Hockenheim kam er eigentlich gut weg, doch dann geriet seine Blechdose ins Schlingern. Alonso war sofort rechts auf gleicher Höhe, Massa von Platz 3 sogar links vorbei. Von eins auf drei in wenigen Metern!"Ich bin natürlich nicht glücklich mit Platz drei", sagt Vettel. "Der Start war der Schlüssel. Die ersten zehn, 15 Meter kam ich gar nicht weg. Die Drehzahl ging in den Keller, ich war noch froh, dass der Motor nicht ganz abstarb."Wieder ein Defekt der Blechbüchse, die ihm schon so viele Punkte in dieser Saison kostete? "Normalerweise haben wir gute Starts. Ich weiß nicht, was los war", sagt Vettel. "Das Rennen ist durch. Es war schön, beim Heimrennen auf dem Podium zu sein und die Fans so begeistert zu sehen." Ein schwacher Trost.Vettel verkneift sich offene Kritik am Team oder Motorlieferant Renault, fordert aber vorm Rennen Sonntag in Budapest: "Ich hoffe, dass wir da schneller sind und vielleicht auch mal eine Poleposition in einen Sieg ummünzen können." Klare Ansage.------------------------------
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