Im Winter radeln:

Spinnen die eigentlich?

Die Liebe, den „Drahtesel“ auch bei Frost und glatten Straßen zu „reiten“ scheint bei vielen Berlinern so groß, dass sie selbst blaue Flecke und Frostbeulen nicht fürchten.

Erik Baumgärtel
Lesezeit 3 Min
„Ich bin noch nie gestürzt. Die Leute auf den Bürgersteig leben doch viel gefährlicher. Auf der Straße ist wenigstens gestreut“, meint Kristel K. (70). Die Rentnerin fährt gerne mit dem Rad – auch im Winter. Dafür hat sie vorgesorgt. Dicke Stollenreifen sollen sie rutschfest machen.

„Ich bin noch nie gestürzt. Die Leute auf den Bürgersteig leben doch viel gefährlicher. Auf der Straße ist wenigstens gestreut“, meint Kristel K. (70). Die Rentnerin fährt gerne mit dem Rad – auch im Winter. Dafür hat sie vorgesorgt. Dicke Stollenreifen sollen sie rutschfest machen.

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Harald Lange (55) fährt das ganze Jahr und würde auch im Winter nicht auf sein Fortbewegungsmittel verzichten. Doch Schnee und Glätte haben ihm bereits zugesetzt. Ausgerutscht auf seinem Fahrrad ist er schon einige Male und zog sich dadurch schon einige blaue Flecken zu.

Harald Lange (55) fährt das ganze Jahr und würde auch im Winter nicht auf sein Fortbewegungsmittel verzichten. Doch Schnee und Glätte haben ihm bereits zugesetzt. Ausgerutscht auf seinem Fahrrad ist er schon einige Male und zog sich dadurch schon einige blaue Flecken zu.

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Dick eingekleidet hat sich Cordula Bachmann (46). Über Glätte macht sie sich keine Sorgen. „Die Straßen sind gestreut, die meisten Unfälle bei Glatteis passieren sowieso den Fußgängern.“ Extra Winterreifen braucht sie nicht. „Ich fahre mein Rad im Sommer wie im Winter!“

Dick eingekleidet hat sich Cordula Bachmann (46). Über Glätte macht sie sich keine Sorgen. „Die Straßen sind gestreut, die meisten Unfälle bei Glatteis passieren sowieso den Fußgängern.“ Extra Winterreifen braucht sie nicht. „Ich fahre mein Rad im Sommer wie im Winter!“

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„Wenn Schnee liegt, achte ich darauf, dort zu fahren, wo gestreut ist.“ Jürgen Dello (40) macht die klirrende Kälte überhaupt nichts aus. Er braucht sein Fahrrad für die langen Wege nach Brandenburg. Außerdem weiß er: „Wer schlau ist, der schiebt sein Rad lieber!“

„Wenn Schnee liegt, achte ich darauf, dort zu fahren, wo gestreut ist.“ Jürgen Dello (40) macht die klirrende Kälte überhaupt nichts aus. Er braucht sein Fahrrad für die langen Wege nach Brandenburg. Außerdem weiß er: „Wer schlau ist, der schiebt sein Rad lieber!“

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Die Liebe, den „Drahtesel“ auch bei Frost und glatten Straßen zu „reiten“ scheint bei vielen Berlinern so groß, dass sie selbst blaue Flecke und Frostbeulen nicht fürchten.

Klatsch! Da passiert es: Ein Radfahrer rutscht auf dem Gehweg aus und fällt auf seine vier Buchstaben. Er steht auf, grinst verstohlen. Das Risiko, bei Glätte das Fahrrad zu benutzen, scheint ihm langsam bewusst zu werden, obwohl dieses Risiko durchaus beherrschbar ist. Korrekt gekleidet und mit der richtigen Ausrüstung kann die Fahrt auf Schnee und Eis gelingen.

Der KURIER wollte wissen, wie es die Berliner mit dem Radeln auf rutschiger Fahrbahn halten. Fazit: Echte Radler können auch im Winter ihre Hände nicht vom Rad lassen. Übrigens: Das Unfallkrankenhaus verzeichnete beim ersten Blitzeis diese Woche an einem Tag weit über 300 Verletzungen. Die meisten davon waren aber Fußgänger.

Trotz des Extremwetters zog es viele vor die Tür.

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Rausgehen, auch wenn es wehtut

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Berlins Jogger (li.) lassen sich genauso wenig ...

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... wie Hunde von miesem Wetter stoppen.

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