Im KURIER-Interview spricht der Teenie-Superstar über sexuelle Avancen älterer Damen und was seine Mutti dazu sagt

Justin Bieber und die fliegenden BHs

Dierk Sindermann
Lesezeit 3 Min

Ein Musik-Star ist er schon. Jetzt beginnt seine zweite Karriere - als Film-Star. Sein Erstling, die musikalische Leinwand-Biografie "Never Say Never" (läuft im März bei uns an), spülte schon 31 Millionen Dollar in die Kinokassen. Und seine eigene. Wir sprachen mit dem Jung-Star.KURIER: Was macht ein 16-Jähriger mit dem vielen Geld?Justin Bieber: Nichts. Es wird gut angelegt. Ich habe nur eine Kreditkarte, mit der ich einen bestimmten Betrag im Monat ausgeben darf. Wenn ich nach einer Woche schon am Limit bin, kann ich nichts mehr kaufen. Da hat meine Mutter den Daumen drauf.Die ist erst 34 und wird häufig für deine Schwester gehalten.Ja, aber sie hat das Sagen in meinem Leben. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich ein Baby war. Sie hat mich allein groß gezogen und weiß, was gut für mich ist.Dein Nachname klingt deutsch.Das stimmt. Mein Urgroßvater war ein Einwanderer aus Deutschland. Ich mag meine deutschen Wurzeln sehr.Kann das denn bei einem Teenager gut gehen, in zwei Jahren vom Straßenmusiker zum Weltstar aufzusteigen?Ja, wenn man sich mit den richtigen Leuten umgibt und nicht wie bei Michael Jackson mit Ja-Sagern. Meine Mutter ist immer dabei und sorgt dafür, dass ich nicht größenwahnsinnig werde.Was leicht passieren kann, wenn die Girls bei deinem Anblick vor Begeisterung hysterisch werden und dich anfassen wollen. Genießt du das?Ich habe nichts dagegen (grinst).Nicht nur die Mädchen machst du verrückt, deren Mütter auch. Es haben schon welche bei deinen Shows ihren BH auf die Bühne geworfen.Ich erinnere mich. Meine Mutter mag es gar nicht, wenn das passiert. Manchmal stehen Telefonnummern drauf. (verlegen)Was geschieht mit den Trophäen?Keine Ahnung. Ich behalte sie nicht.Womit hast du zu Hause dein Zimmer dekoriert?Mit Pokalen aus meiner Kindheit, als ich Hockey gespielt habe. Und mit einem Plakat von Beyonce. Die ist heiß.Du bist sehr sportlich, spielst fünf, sechs Instrumente...Die ich mir alle selbst beigebracht habe......und bist ein Einser-Schüler. Gibt es irgendetwas, worin du nicht gut bist?Geige spielen.Was hältst du für deine größte Leistung außerhalb der Musik?Ich kann den Rubik's Zauberwürfel in unter zwei Minuten lösen.Wird dir nicht manchmal Angst und Bange vor dir selbst?Ich bin ein bisschen crazy. Aber so arbeitet mein Gehirn eben. Und das pausenlos.Gönnst du dir denn keine Auszeit?Im Gegenteil. Jede Woche gibt es mindestens einen Tag, an dem ich ganz normal sein kann. Dann kommen meine Freunde und wir gucken Filme, fahren Skateboard oder hängen einfach nur rum.Deine Frisur ist fast so ein Markenzeichen wie die Pilzköpfe der Beatles. Verrate uns, was du für deine Haare tust.Das ist ein Geheimnis. (grinst) Im Ernst, ich wasche sie mir mit Hotel-Shampoos - das sind die besten.Es ist zwar noch ein bisschen früh, aber machst du dir manchmal Gedanken, wie du die wahre Liebe findest?Das wird unter diesen Umständen schwierig sein. Aber es wird passieren. Es muss ein Girl sein, das mich liebt und nicht meinen Ruhm. Denn alles in allem bin ich ein ganz normaler Typ.------------------------------BU: KURIER-Reporter Dierk Sindermann sprach mit Justin Bieber.

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