Im Kino machen dreidimensionale Filme richtig Spaß - zu Hause auch? DigiTrend hat einen Einsteiger-3D-TV und ein Mittelklasse-Modell getestet

3D: Kampf der Fernseh-Titanen

BK
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PANASONIC TX-P42VT20EPanasonic geht mit einem Plasma-Modell ins Rennen - traditionell sind Fernseher mit dieser Bildschirmtechnik die erste Wahl für Kinofans. Der TX-P42VT20E ist zwei Zoll größer, aber ähnlich ausgestattet wie der Konkurrent von Samsung - kostet mit rund 1400 Euro aber gleich etwa 500 Euro mehr.Was bringt die Plasma-Technik? Diese Fernseher sorgen für sattes Schwarz, natürliche Farben und haben einen größeren Blickwinkel als LCDs. Da sie aber nicht ganz so hell sind wie LCD-Displays, wirken sie am besten in dunkler Umgebung - also eher beim Blu-ray-Abend als bei der Fußball-Übertragung am Nachmittag. Den Nachteil des hohen Stromverbrauchs haben die meisten Hersteller mittlerweile in den Griff bekommen.Ausstattung: Der 42-Zöller hat ein 600-Hertz-Display, ordentlich Lautsprecher, kann Internetinhalte ab rufen, TV-Sendungen auf USB-Speicher aufnehmen und zweidimensionale Bilder in 3D umwandeln. Handhabung: In Ordnung, aber nicht so intuitiv und elegant wie bei Samsung.2D-Bild: Hier liefert der VT20 sehr gute Ergebnisse - sowohl beim Fernsehempfang über die eingebauten Tuner als auch bei Material vom mitgetesteten Blu-ray-Player DMP-BDT300EG.3D-Bild: Die Skepsis, ob "Avatar" im eigenen Wohnzimmer genauso wirkt wie im Kino, verfliegt schlagartig: Das Bild ist brillant und enorm plastisch - man erliegt tatsächlich der Illusion, reale Objekte vor Augen zu haben. Beeindruckend! Doppelbilder ("Ghosting") erzeugt der Panasonic nur selten und schwach.------------------------------SAMSUNG LE40C750Mit Verkaufspreisen von zum Teil weit unter 900 Euro ist Samsungs LCD-40-Zöller LE40C750 eine der preiswertesten Möglichkeiten, 3D-Kino zu Hause zu erleben. Fragt sich nur, wie viel Qualität man bei dem Preis erwarten darf.Was bringt die LCD-Technik? Vor allem ein deutlich helleres Bild als ein Plasma-TV. Schwarz wirkt aber meist nur dunkelgrau.Ausstattung: Ähnlich wie beim Panasonic, allerdings mit 200- Hertz-Technik gegen Bewegungsunschärfe. Auch im Samsung sind TV-Empfänger für analoges Kabel, DVB-T und DVB-C eingebaut. Der Sound ist satt und klar - zumindest bis Zimmerlautstärke.Handhabung: Vorbildlich. Die Menüs sind ansprechend gestaltet und übersichtlich. Zu jedem Punkt wird am unteren Bildschirmrand kurz erklärt, was die Einstellung bewirkt. Die Bedienungsanleitung kann man also getrost im Karton lassen.2D-Bild: Hervorragend - egal, ob vom Blu-ray (Player: Samsungs C6900) als auch von den Fernsehern. Sogar digitales Antennenfernsehen sieht klasse aus - sogar einen Tick besser als beim Panasonic.3D-Bild: Nicht ganz so eine Offenbarung wie beim Panasonic - das zeigt sich aber vor allem im direkten Vergleich. So plastisch wie beim Mitbewerber wirkt "Avatar" auf dem Samsung nicht, eindrucksvoll ist das 3D-Bild trotzdem. Doppelbilder erzeugt er häufiger und deutlicher, was bei zwei bis drei Metern Abstand zum Bildschirm aber nicht so dramatisch ist. Das Umwandeln von 2D in 3D ist zwar nicht perfekt, macht aber bei Konsolenspielen ohne 3D-Unterstützung durchaus Spaß.Spiegelungen: Das Display spiegelt stärker als beim Plasma-Konkurrenten - das nervt nicht nur bei Tageslicht, sondern auch bei den leuchtenden Move-Controllern für die PS3.------------------------------"Ghosting" - doppelt sehen in 3DEin Ärgernis bei vielen 3D-Fernsehern: Doppelbilder, auch "Ghosting" genannt. Sie entstehen, wenn die 3D-Brille, die man bei fast jedem 3D-Fernseher braucht, nicht perfekt mit dem TV-Gerät synchronisiert ist oder das Display nicht schnell genug arbeitet (passiert bei Plasmas seltener). Um ein 3D-Bild vorzugaukeln, zeigt das Display in blitzschneller Folge unterschiedliche Bilder für jedes Auge. Damit jedes Auge nur die richtigen Bilder sieht, verdunkeln sich die Gläser synchron dazu abwechselnd.------------------------------Fazit: Samsung ist Preis-Leistungs-SiegerKein Zweifel: Das bessere 3D-Bild im Test bietet der Panasonic TX-P42VT20E - fragt sich nur, wie viel besser. Genug, um den rund 500 Euro höheren Preis zu rechtfertigen? Für die meisten Zuschauer dürften die feinen Unterschiede bei der räumlichen Darstellung wohl kaum zum Tragen kommen - sie zeigen sich vor allem im direkten Vergleich.Für sich betrachtet, liefert der Samsung LE40C750 ein trotz kleiner Fehler beeindruckendes 3D-Bild ab. Und schneidet in anderen Bereichen besser ab: Das herkömmliche Fernsehbild ist perfekt, die Bedienung übersichtlicher und intuitiver, der Sound etwas besser als bei Panasonic (es hat ja nicht jeder eine Surround-Anlage).Bei der Blu-ray-Darstellung nehmen sich die beiden Konkurrenten nichts. Für um die 900 Euro liefert der Samsung ein Gesamtpaket ab, das zu diesem Preis kaum zu schlagen ist.------------------------------BU: Samsungs LE40C750 liefert trotz gelegentlicher Doppelkonturen beeindruckende 3D-Bilder.

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