Im DFB-Pokal gegen FSV Frankfurt

BFC Dynamo sieht Chance auf nächste Runde

Dreimal hat DDR-Rekordmeister BFC Dynamo bisher schon Anlauf genommen, im DFB-Pokal die erste Runde zu überstehen. Beim vierten Versuch soll es gegen Zweitligist FSV Frankfurt nun endlich klappen.

BK
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Der Einsatz von Björn Brunnemann ist zwar noch fraglich, aber er würde gern.

Der Einsatz von Björn Brunnemann ist zwar noch fraglich, aber er würde gern.

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Brunnemanns Einsatz ist noch ungewiss, da er sich zum Regionalliga-Auftakt gegen den FSV Zwickau an der linken Ferse verletzte. Er wartet derzeit auf grünes Licht von den Medizinern nach einer MRT-Untersuchung am Montag. „Ich habe zwar immer weiter trainiert, aber verspürte stets Schmerzen“, gab der frühere Profi des Lokalrivalen 1. FC Union Berlin am Dienstag zu.

Der BFC nimmt zum vierten Mal Anlauf, die erste Runde im DFB-Pokal zu überstehen. 1999, 2011 und 2013 setzten in Arminia Bielefeld (0:2), dem 1. FC Kaiserslautern (0:3) und dem VfB Stuttgart (0:2) jeweils Erstligisten das Stoppzeichen für den DDR-Rekordmeister. In der ehemaligen DDR hatten die Berliner dreimal den FDGB-Pokal gewonnen (1959, 1988, 1989) und waren zudem sechsmal Finalist.

„Unsere Mannschaft muss von Beginn an den Respekt ablegen und zeigen, dass wir nach vorne spielen. Der Gegner steht kompakt in der Abwehr. Es wird nicht leicht, Chancen zu erkämpfen“, meinte Trainer Thomas Stratos und gibt die Devise aus: „Wenn wir unsere Stärken auf den Platz bringen, haben wir eine kleine Chance.“

Der BFC, der mit einer 0:3-Niederlage gegen Zwickau und einem 6:2 in Halberstadt durchwachsen in die Regionalliga-Saison startete, möchte gegen den höherklassigen Gegner demonstrieren, dass sein erklärtes Aufstiegsziel nicht aus der Luft gegriffen ist. „Es ist ein besonders Spiel, die Anspannung im Training steigt von Tag zu Tag“, bekannte Stratos. Zu dem Abendspiel rechnen die Berliner mit etwa 6000 bis 7000 Zuschauern.

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