An solch einen Auftritt kann sich das Idol von einst nicht erinnern: „So etwas habe ich nicht erwartet. Das war nicht mit anzusehen, das war deklassierend. Selbst die sonst so euphorischen Anhänger haben die Geduld verloren.“
An einen Absturz will Jimmy nicht denken. Seine Euphorie aber ist erst einmal weg. „Ich habe viel davon gehört, dass Verstärkungen gekommen sein sollen. Aber speziell in Dresden habe ich keine gesehen.“ Schlimmer noch, „es war von der ganzen Mannschaft erschreckend“.
In solch einem Zustand hat der Dauerkarten-Besitzer sein Lieblingsteam schon lange nicht mehr gesehen. In zwei von vier Spielen jeweils vier Gegentore, das tut ihm besonders weh. „Mein Herz hängt an Union, deshalb bin ich immer guter Dinge. Aber dieses Mal fällt es mir sehr schwer, optimistisch zu sein.“
Dennoch bleibt er ein Kämpfer. „Über einen Sieg gegen Bochum würde sich keiner so freuen wie ich“, sagt er, „dafür aber muss sich gegenüber Dresden einiges ändern.“ Insgeheim jedoch hat er Bammel vor einem Horror-Szenario: „Wenn es gegen Bochum wieder nicht klappt, dann muss man wirklich Angst haben um Union.“
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