Wenn de mal kieken willst und deine Japanisch-Künste ausse Jrundschule vorkramen tust – unter diese Intanett-Adresse kannste nachlesen, wat die Fern-Ossis zu sachen ham: http://url9.de/Yic
Ösi- und Schwyzerdeutsch
Da hamse auf die Seite von „derdiedas“, die sich der deutschen Sprache in all ihren Auspräjungen samt Ösi- und Schwyzerdeutsch widmet, alle möglichen Merkwürdichkeiten von unsere jefleechte hauptstätische Sprechweise zusammjetragen – oder vielmehr dit, wat sie für merkwürdich halten. Dabei is det Balinan sowat von dichte dran am so jenannten Hochdeutsch, da könn sich die aus Hannova noch ’ne Scheibe abschneiden.
Alladings müssen wa uns so’n bissken wundern, wat da so zu sehen is. Ssum Beispiel ’ne olle Postkarte, uff der die Vielharmonie „Zirkus Karajani“, die frühere Kongresshalle „Betonauster“ und det komische Kunstwerk vor die Deutsche Opa „Schaschlikspieß“ jenannt wird. Det hat nie een Balina nich so jenannt, jenauso wenich wie den Fernsehturm „Telespargel“. Reine Reiseführer-Erfindungen für die Touris.
Üba 2000 Jahre ssurück
Lustich is aba die Erfindung des Falls „Akkudativ“, weil wir anjeblich mir und mich imma verwechseln. Tun wa ja nich – wir ham nur keene Lust, uns so komische Rejeln zu unterwerfen. Lieba jehn wa inne Kneipe, die „Imma uff“ heißt. „Icke“ greift übrijens nicht nur räumlich in die Ferne aus – ooch zeitlich: Üba 2000 Jahre ssurück ins (fast) römische Gallien. Der Ehapa-Verlach jibt jetzt zwei Asterix-Abenteuer in unserem schönen Dialekt in einem Band heraus – „Asterix und det Pyramidenluda“ und „Asterix und die Platte Jottweedee“. Jeht doch.
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