Hubsi weiß Bescheid

Was Liebe uns kostet

Ruth Moschner
Lesezeit 2 Min

Vergessen Sie Justin Bieber. Die die olympische Goldmedaille in Sachen „Schmollen für mehr Aufmerksamkeit“ geht an: Hubert Kah! Vorbei die Zeiten, in denen man Hubsi gerne als Haustier gehabt hätte, um seine possierlichen Verhaltensweisen stundenlang studieren zu dürfen.

Doch „Hubsi“ ist lange tot, Big Brother hat es nie gegeben und überhaupt sind, in den Augen des Musikers, sowieso alle doof, außer Mutti vielleicht. Aber die auch nur nicht, wenn sie die neue Single gekauft hätte!

Im Gegensatz zu seinen Fans. Die sind aber auch echt gemein. Schließlich hat sich Hubert Kah doch megadufte und völlig neu erfunden. Im Videoclip zu „Terrorist der Liebe“ tritt er zum Beispiel überraschend gut als Merkel-Double auf. Soweit, so normal.

Aber Hubsi wäre nicht Hubsi, wenn er nicht noch dazu singt wie Joachim Witt. Der spielt im Clip zwar auch mit, aber wahrscheinlich als Joachim Sauer, denn der echte Witt hat sich ja bereits mental und physisch genau an den besagten und verhassten großen Bruder verkauft, der dem einst so sympathischen Pullunderträger neue Sternstunden der Unterhaltung verschaffte und den er jetzt genauso gerne verdrängen möchte, wie die Erinnerung an einen One-Night-Stand, der in einer versifften Bar begann und frühmorgens im Nirgendwo endete, das Licht schon viel zu grell, um die Spuren von Suff und Sex zu vertuschen.

Ähm ja! Entschuldigung, die Szene mit der Angel im Clip hat mich wohl doch mehr verwirrt als sie sollte. Zurück zu unserem Sorgenkind. Das macht jetzt einen auf D.Ö.F. „Ich bin der Hass“ und hat für seine Rettung den Preis festgelegt.

Die Liebe kostet bei Hubert Kah exakt 1,29 Euro. Wer mehr möchte, muss sich bewerben, mit Lichtbild und viel Verständnis. 

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