Erste "Operation" bereits 2010
Der Mann habe die Taten im selben Haus begangen, das er sich mit seiner Frau und seinen zwei Kindern teilt. Ein sichergestelltes Handy enthalte laut dem Polizeisprecher Masilela Langa Fotos davon, wie er den Frauen die Geschlechtsteile abschnitt. Zudem fand man Beruhigungsmittel, Skalpelle und andere medizinische Gerätschaften, die der Däne verwendet haben soll. Woher er diese hat, wird noch ermittelt.
Die erste "Operation" an einer Frau soll bereits 2010 stattgefunden haben. Wie viele ihm genau zum Opfer fielen, ist noch unbekannt. Anhand der Zahl der Fotos geht man aber von deutlich mehr Frauen aus, als es die eingefrorenen Geschlechtsteile vermuten lassen.
Polizei ignorierte ersten Hinweis
Was aus den Frauen wurde, ist ebenfalls Gegenstand der Untersuchungen. Eine große Frage ist, wie es der Waffenhändler geschafft hat die Frauen in sein Haus zu locken. Aufgeflogen ist die gruselige Leidenschaft des Dänen bereits am Donnerstag, als seine Frau sich bei Sozialarbeitern mit dem Hilferuf meldete, ihr Mann drohe sie und ihre Kinder zu erschießen. Sie befinden sich inzwischen unter polizeilicher Obhut an einem geheimen Ort, sind allerdings schwer traumatisiert.
Pikant: Die Frau soll nach Recherchen des "Volksblad" bereits Anfang des Jahres den Kontakt zu Polizisten gesucht haben, um ihren Mann verhaften zu lassen. Doch die Beamten haben sie nur nach Hause geschickt. Am Montag soll der Mann zunächst wegen sexueller Gewalt vor Gericht erscheinen. DL
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