Auf den Röntgenbildern ist das Bleigeschoss im Kopf der Katze deutlich zu erkennen.
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Am vergangenen Donnerstagabend kommt die verspielte Freigängerin Hexe nicht wie sonst üblich zum Abendbrot nach Hause. „Aber so sind Katzen doch manchmal, eigen eben, deswegen habe ich mir erstmal keine großen Sorgen gemacht“, sagt die 34-jährige Anne, die als Redakteurin beim Berliner Radiosender 94,3 rs2 arbeitet, zum KURIER.
Schock beim Tierarzt
Erst Stunden später, mitten in der Nacht, steht Hexe plötzlich am Fenster. „Sie hat leise gemaunzt. Und dann habe ich ein wenig getrocknetes Blut an ihrem Maul entdeckt“, so Anne weiter. Deswegen geht sie sofort am nächsten Tag zum Tierarzt. Die Veterinäre untersuchen Hexe und entdecken einen Schnitt an der Zunge. Zunächst vermuten sie, die Katze habe an einer scharfen Dose geleckt und sich dabei geschnitten. Doch als sie das Tier zur Sicherheit röntgen, entdecken sie das Projektil. „Ich war völlig geschockt“, sagt Anne.
Das Bleigeschoss soll zunächst im Kiefer der Mieze.
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Katzenquäler soll Waffe direkt aufgesetzt haben
Besonders schlimm: Weil das Bleigeschoss extrem tief im Knochen steckt, geht der behandelnde Tierarzt davon aus, dass der unbekannte Katzenquäler die Waffe direkt aufgesetzt und dann abgedrückt haben muss. Weil es sehr kompliziert wäre, das Projektil zu entfernen, entschieden Anne und der Tierarzt gemeinsam, es zunächst im Kiefer der Katze zu lassen.
Katzenhasser noch auf freiem Fuss
Jetzt hofft die 34-Jährige, dass „sich nichts entzündet.“ Bis der unheimliche Katzenhasser von Kaulsdorf nicht gefasst ist, darf Hexe erst mal nicht mehr vor die Tür. Anne: „Wer weiß schon, wozu dieser Typ noch fähig ist.“
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