Hohenzollerndamm-Tragödie

Feuertod auf der A100

Ein Auto überschlägt sich und gerät in Brand, der Fahrer stirbt im Wrack.

Philippe Debionne_richtig
Lesezeit 2 Min
Polizisten und Retter der Feuerwehr kurz nach dem Crash an der Unfallstelle. 

Polizisten und Retter der Feuerwehr kurz nach dem Crash an der Unfallstelle. 

© Pudwell

Am späten Dienstagabend fährt der 49-Jährige mit seinem Honda Civic die Stadtautobahn entlang. Gegen 21.30 Uhr passiert es dann. „An der Anschlussstelle Hohenzollerndamm rammte der Mann aus bisher ungeklärter Ursache einen Betonsockel an einer Ausfahrtsrampe“, so ein Polizeisprecher. Und weiter: „Aufgrund des starken Aufpralls überschlug sich das Auto und blieb auf dem Dach liegen.“

Damit nicht genug: Bei dem Crash reißt nach derzeitigem Ermittlungsstand der Unterboden des Hondas samt Tank auf, Sekunden später steht das gesamte Fahrzeug in Brand. Zwar versuchen mehrere Zeugen, die Flammen mit Feuerlöschern zu ersticken, doch vergeblich. Da das Dach des Autos zudem bis zu den Türen eingedrückt ist, können weder die Zeugen noch zwischenzeitlich eingetroffene Polizeibeamte den Mann aus dem brennenden Fahrzeug ziehen. Zwar treffen nach wenigen Minuten auch die Retter der Berliner Feuerwehr ein und löschen das Feuer.

Das völlig zerstörte Wrack wird von einem Abschleppdienst an den Haken genommen und abtransportiert. 

Das völlig zerstörte Wrack wird von einem Abschleppdienst an den Haken genommen und abtransportiert. 

© Pudwell

Doch für den 49-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät: Der Mann kann nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Jetzt ermittelt der Verkehrsunfalldienst. 

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