Ein Rentner wäre in der Nacht zu gestern beinahe in seiner Wohnung in Marienfelde verbrannt. Die Flammen überraschten den 66-Jährigen in der Tennstedter Straße , als er gerade schlafen gehen wollte. Das Feuer breitete sich nach der Explosion seines Beatmungsgerätes in wenigen Sekunden aus.
Dem Mann blieb nur noch ein Ausweg: Er rettete sich mit einem Sprung aus der zweiten Etage, kam daraufhin mit Verbrennungen dritten Grades in eine Klinik.
Der Rentner (66) rettete sich mit einem beherzten Sprung von seinem brennenden Balkon in der zweiten Etage. Er kam mit Verbrennungen dritten Grades in ein Krankenhaus.
© Eric Richard
Mehr Glück hatte wenige Stunden später ein Laubenbesitzer in der Siegfriedstraße (Lichtenberg). Er war gerade nicht da, als seine Datsche aus noch ungeklärter Ursache Feuer fing und komplett ausbrannte.
Bereits am Abend hatten zwei Autobrände die Feuernacht eingeleitet. Um 17.30 Uhr sollen drei Männer im Märkischen Viertel an einem Ford gezündelt haben.
Nur zwei Stunden setzten Unbekannte auf einem Parkdeck in der Dünther Straße (Steglitz) einen BMW in Brand. In beiden Fällen halfen Anwohner, die brennenden Autos zu löschen. FTH, LEX
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com