Gedränge an den Stränden, volle Eisdielen: So geht Sommer in der Hauptstadt! Nach wechselhaften Wochen scheint sie nun endlich da zu sein, die liebste Jahreszeit der Berliner.
Offenbar spielt Gottes Hilfe eine große Rolle, denn die tollen Temperaturen kamen pünktlich mit den Besuchern des Kirchentages.
Pilgerreise: 140.000 Gäste kamen zu den Events des Berliner Kirchentages.
© Markus Wächter / Waechter
Hitzeluja! Die Veranstalter zählten an den Programmtagen in Berlin etwa 106.000 Dauerteilnehmer und 30.000 Tagesgäste, die meisten machten sich schon am Sonntag auf den Heimweg oder reisten nach Wittenberg, wo die Veranstaltung mit einem Festgottesdienst mit 120.000 Besuchern endete. „Stargast“ in Berlin war der frühere US-Präsident Barack Obama – vielleicht brachte auch er das Wetter mit?
Am Weißen See gehen sich viele Berliner abkühlen.
© Bernd Friedel
Wer auch immer es war: Er leistete ganze Arbeit. Auch in Berlin wurden am Wochenende Werte um die 30 Grad gemessen. Heiß bleibt es nun vor allem in Westdeutschland. „Am Montag gibt es dann noch höhere Werte und für die Jahreszeit kann es zu neuen Rekordtemperaturen kommen“, sagte Dominik Jung, Meteorologe beim Internet-Portal wetter.net. „Am Montagnachmittag heizt sich die Luft auf 25 bis 35 Grad auf.“
Jeder freie Zugang zum Weißen See ist an heißen Tagen hoffnungslos überfuellt.
© Bernd Friedel
Dann könne es aber auch zu Unwettern kommen. „Am Dienstag verlagert sich der Hitzeschwerpunkt in den Osten. Dann werden dort bis zu 33 oder 34 Grad gemessen.“ Auch in den kommenden Wochen bleibt es schwül-warm und gewittrig.
Um das Pfingstwochenende wird sich der Sommer von seiner besten Seite zeigen, es werden Temperaturen um die 30 Grad erwartet, Pfingstsonntag und Pfingstmontag aber auch neue Schauer und Gewitter.
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