Jetzt werden ihn Freitagabend der Ex-Herthaner Sandro Wagner und seine torhungrigen Kollegen aus Hoffenheim umstürmen. Kein Problem, glaubt Pal Dardai.
„Maxi ist ein Junge, der Mut hat“, lobt der Hertha-Coach seinen Mann für alle Fälle auf der linken Seite. Gegen Hoffenheim muss Herthas Eigengewächs Mittelstädt mal wieder Marvin Plattenhardt als Linksverteidiger ersetzen, Platte leidet noch an einer Mittelohrentzündung. Außerdem fallen aus: Mitchell Weiser, Ondrej Duda, Fabian Lustenberger, Julian Schieber und Sinan Kurt. Hinter Salomon Kalou und John Anthony Brooks stehen vorm Abschlusstraining noch Fragezeichen.
Zuletzt war Mittelstädt gegen Frankfurt, Dortmund und Köln als Mittelfeldspieler eingewechselt worden. Nun soll er in der Abwehr die Angriffe vom drittbesten Sturm der Liga abwehren. 46 Tore hat Hoffenheim erzielt. Aber das schreckt einen echten Maxi nicht. Dardai: „Er gibt immer alles.“
Bei seinem ersten Startelfeinsatz in dieser Saison waren Maxi noch einige Stellungsfehler passiert: Gladbachs Patrick Herrmann wirbelte den jungen Berliner ziemlich durcheinander, bis Herrmann verletzt vom Platz musste. Fehler kommen eben vor bei einem 20-Jährigen. Aber: „Er korrigiert Fehler sofort“, freut sich Dardai.
Fehler einmal machen und dann daraus lernen, das ist wahres Profitum. Gut, dass Pal den jungen Mann behutsam aufgebaut hat. Jetzt kann sich Dardai zu hundert Prozent auf ihn verlassen: „Ich mag solche Typen, die immer so positiv und mit so viel Elan für Hertha spielen“.
Wie viel Herzblut bei Maxi im Spiel ist, war am Montag zu sehen. Anstatt abends mit der deutschen U20 gegen die Schweiz zu spielen, trainierte er nachmittags schon wieder mit Hertha.
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