Doch bitte jetzt nicht zu viel jubeln! In der ersten Halbzeit schwamm die Hintermannschaft etwas. Das war noch nicht optimal. Doch nach einer halben Stunde legten die Blau-Weißen los. Ondrej Duda zog nach einer Ecke ab und traf dabei Marvin Plattenhardts Rücken – von da aus trudelte der Ball ins Tor zum 1:0 (42.). Ein kurioser und etwas glücklicher Treffer.
Maxi, maximal gut
Nach der Pause machten die Hertha-Profis dann mehr Dampf – besonders Maxi Mittelstädt, der sich wohl jetzt einen Stammplatz auf der linken, offensiven Seite erstmal gesichert hat. Erst legte der U21-Vize-Europameister mit einer Super-Flanke für Kapitän Vedad Ibisevic auf, der zum 2:0 (52.) einköpfte, dann traf er selbst zum 3:0 (76.).
Covic: "Das stimmt mich positiv!"
Davie Selke sorgte mit einem verwandelten Elfer für das 4:0 (82.). Die von Covic angekündigte offensivere Spielweise ist immer mehr zu erkennen und die blau-weißen Profis wirken immer spritziger. Es war ein schönes Tor-Feuerwerk – und das alles noch ohne den 20-Millionen-Euro-Mann Dodi Lukebakio (21), auf den Covic in London noch verzichtete. Covic happy nach dem Abpfiff: „Wenn du vier Tore hier bei einem Premier-League-Klub machst, stimmt mich das positiv.“
Schöner Sieg, mehr aber auch nicht. Der Ernst beginnt nächste Woche mit dem Pokalspiel beim bayrischen Regionalligisten VfB Eichstätt. Torschütze Mittelstädt warnt schon jetzt: „Das wird eine schwere Aufgabe. Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen.“ Fünf Tage später der Hammerstart bei den Bayern – aber vielleicht da mit Lukebakio, der den Münchnern vergangene Saison drei Buden einschenkte.
So spielte Hertha: Jarstein (46. Kraft) - Klünter (68. Friede), Stark, Rekik, Plattenhardt - Darida (68. Covic), Grujic (61. Skjelbred), Duda (61. Löwen) - Kalou (61. Leckie), Ibisevic (61. Selke), Mittelstädt
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