Montag war die Welt noch in Ordnung. Der Australier machte beim 4:1 gegen FC Liefering ein starkes Spiel, traf gleich zweimal und war glücklich nach dem Abpfiff: „Diese Tore sind immer gut für den Kopf, die geben dir Selbstvertrauen. Viele Sachen liefen im Spiel schon gut, einige aber auch noch nicht so.“
Eine Nacht später klagte Leckie über Schmerzen im Knie. Er hat wohl einen Schlag darauf bekommen und das Innenband ist leicht gereizt. „Wir nehmen ihn ein oder zwei Tage raus dem Training. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme“, erklärt Trainer Pal Dardai. So sollen Folgeschäden durch Fehlbelastung vermieden werden. Hoffentlich erholt sich Leckie ganz schnell, denn der WM-Fahrer drehte zuletzt richtig auf.
Leckie dreht voll auf
Leckie ist nicht der einzige Angreifer, der nach dem Testspiel Sorgen bereitet. Auch die beiden Stürmer Vedad Ibisevic und Pascal Köpke müssen pausieren. „Sie haben eine leichte Muskelverhärtung in der Wade. Beide haben einen Schlag dort drauf bekommen“, erklärt Dardai und ergänzt: „Auch sie sollen sich schonen und werden im Hotel behandelt. Wir wollen vermeiden, dass da etwas Schlimmeres raus wird.“
Heute hätten Leckie, Ibisevic und Köpke wohl nicht das nächste Testspiel bestritten. Das muss jetzt kein anderer Hertha-Profi. Denn die Partie, die im rund 40 Kilometer entfernten Irdning hätte stattfinden sollen, wurde einseitig und sehr kurzfristig von Gegner Al Shabab Riad FC aus Saudi Arabien abgesagt. Hertha bemühte sich zwar noch um einen Ersatzgegner. Das klappte aber nicht auf die Schnelle. So wird heute um 16 Uhr trainiert, statt um 18 Uhr gespielt.
Der nächste Test findet Freitag um 18 Uhr gegen das griechische Zweitliga-Team Aigniakos FC statt. Hertha hofft, dass dann die drei Stürmer wieder fit sind.
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